100 Vergnügungen (statt Burnout …)
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aulsein macht nicht nur Spaß, sondern ist auch revolutionär! So die Message vom »Buch der hundert Vergnügungen«, das Stephanie F. Scholz illustrierte.
Wobei es – und das macht den revolutionären Unterschied – zwei Sorten von Faulsein gibt. Systemtragend sind vom Shoppen bis zum Videospieldaddeln alle Freizeitbeschäftigungen, die mit dem Konsum von Produkten der Unterhaltungs- und anderer Industrien einhergehen und so zum Wirtschaftswachstum beitragen. Geradezu subversiv und nebenbei noch höchst umweltfreundlich sind hingegen die Formen des Müßiggangs, die »Das Buch der hundert Vergnügungen« vorschlägt, gestern erschienen beim Verlag Rogner & Bernhard.
Die Illustrationen lieferte Stephanie F. Scholz. Die in Tokio geborene und in Australien aufgewachsene Illustratorin studierte an der Berliner Universität der Künste und arbeitet seither unter anderem für die »taz« sowie diverse Plattenfirmen. Als Ort für die Lektüre des Buchs empfehlen wir übrigens eine Parkbank – siehe Bildergalerie.
Tom Hodgkinson & Dan Kieran (Hrsg.)
Das Buch der hundert Vergnügungen
218 Seiten, 14 x 18,5 cm
Pappband, durchgehend vierfarbig illustriert von Stephanie F. Scholz
17,99 Euro
ISBN 978-3-95403-020-0
Rogner & Bernhard
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