PAGE Portfolio des Monats: 10 Fragen an Kai-Uwe Niephaus

Stylische Plattencover, roughes Editorial Design, ausgefeilte Infografik – und alles ganz ohne Schnickschnack. Kai-Uwe Niephaus beweist in seinen Arbeiten einen Blick für das Wesentliche und visualisiert komplexe Inhalte auf verständliche Weise. In seinen Workshops für Studenten entstehen überraschende Illustrationen und tolle typografische Experimente.



Stylische Plattencover, roughes Editorial Design, ausgefeilte Infografik – und alles ganz ohne Schnickschnack. Kai-Uwe Niephaus beweist in seinen Arbeiten einen Blick für das Wesentliche und visualisiert komplexe Inhalte auf verständliche Weise. In seinen Workshops für Studenten entstehen überraschende Illustrationen und tolle typografische Experimente.


Portfolio des Monats (PAGE 08.2011)

10 Fragen an Kai-Uwe Niephaus (www.kainiephaus.com)

1. Ich bin Gestalter, weil: … ich mich womöglich mehr mit diesem Bereich auseinandersetzte und identifiziere als andere es tun

2. Design bedeutet für mich: Probleme zu analysieren, transformieren, Zusammenhänge neu zu definieren und letztendlich verständlich zu machen.


3. Die größte Herausforderung in meinem Job: Menschen zu vermitteln, dass gute Gestaltung nicht nur Zierrath ist sondern eine reale Funktion hat.

4. Meine größte Inspirationsquelle: Menschen und das was sie tun, bzw. nicht tun.

5. Mein bestes Projekt bisher: Am interessantesten war mit Abstand meine 3-monatige Lehrtätigkeit an der University of Art & Design in Jinan, China. Es ist immer wieder erstaunlich wie verschieden Design, abhängig vom kulturellen Hintergrund, verstanden und praktiziert wird.

6. Mein aktuelles Projekt: Privat beschäftige ich mich momentan mit den visuellen Artefakten von gängigen Schriften. Was dabei herauskommen wird, ist noch nicht so ganz sicher. Das Projekt ist noch in der Reifephase.

7. Die beste Kampagen aller Zeiten: Wenn man ausschließlich von der medialen Wirksamkeit ausgeht, muss ich mich teilweise den Worten von Karl-Heinz Stockhausen bzgl. des 9/11 anschließen. Eine mediale Omnipräsenz in diesem Ausmaß mit solchen gesellschaftlichen Folgen hat es vorher nicht gegeben. Sorry, Apple.

8. Meine liebste iPhone/iPad-App: Adressbuch/MP3-Player

9. Mein wichtigstes Buch: Es gibt wenige unwichtige Bücher. Mal abgesehen von den Gelben Seiten. Zur Zeit: Alex Haniman´s Textarbeiten 1986-2008. Es zeigt, wie reduziert Gestaltung sein kann, wenn der eigentliche Inhalt schon alles sagt.


10. Meine größten Helden: Ich schwanke zwischen Adrian Frutiger und Hulk Hogan

(Bild oben: © Aljoscha Höhborn)


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