Lost in Social Media

… ist laut Daniel Ramirez Perez, freier Illustrator und Kreativdirektor in Berlin, ein Fehler, den sich Creative Professionals sparen können. Teil 4 der Serie zum Thema »Fehler vermeiden« …



Daniel Ramirez Perez ist freier Illustrator und Kreativdirektor in Berlin

»Am Anfang sollte man sich klarmachen, auf welcher Plattform man welche Zielgruppe erreichen will. Seiten wie Behance oder dribbble haben eher ein professionelles Publikum und sind toll, um der Branche das eigene Portfolio zu präsentieren und andere Designer zu entdecken. Auf Instagram und Pinterest tummelt sich dagegen ein vielseitigeres Publikum und die eigenen Inhalte müssen zwischen Mode und Lifestyle-Themen hervorstechen. Wer versucht, alle Plattformen zu bespielen, muss viel Zeit in die Aufbereitung der eigenen Projekte investieren – und wird am Ende doch nicht jeder Community gerecht.

Darum fokussiere ich mich mittlerweile vor allem auf Instagram. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich dort gut mit meinen Arbeiten positionieren kann. Einzelne Posts waren sehr erfolgreich, und so wurde mein Profil von immer neuen Usern und Kunden entdeckt. Neben meinen Illustrationen poste ich ab und zu auch Motive aus meinem Alltag oder von Reisen – so können mich meine Kunden auch als Persönlichkeit kennenlernen. Inzwischen verbringe ich etwa eine Stunde pro Woche mit der Pflege meines Kanals, das finde ich angemessen.

Vor allem jungen Illustratoren würde ich raten, die Projekte zu fokussieren, die ihnen am meisten liegen, und auf die Plattformen, auf denen sie ihr Publikum am besten erreichen. Schließlich sollte die Arbeit mit Social Media nicht nur Aufträge bringen, sondern auch Spaß.«

 

[1813]

Schlagworte: , ,




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren