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Die besten Freelancer-Portale für Designer

Aufträge aus dem Netz: Freelancer-Plattformen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. 
Wir haben eine kleine, feine Auswahl für Gestalter zusammengestellt und 
erklären die jeweiligen Besonderheiten.

Working not Working Screenshot
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Eines der wichtigsten Themen für Freelancer ist und bleibt die Auftragsakquise. Deshalb geben wir in PAGE 4.20 Tipps zu Positionierung, Auftraggebern, Freelancer-Plattformen und Kaltakquise. In diesem Auszug findet ihr die aktuell besten Freelancer-Portale für Designer. Die komplette Ausgabe gibt es in unserem Online-Shop.

● Bettertalk.to

Auf Werbe- und Designagen­turen zugeschnittenes Angebot, das modern und ansprechend gestaltet ist. Freelancer kön­nen ent­weder Jobangebote durchforsten oder sich kos­tenfrei registrieren, um von Aufragge­bern gefunden zu werden. Agenturen zahlen fürs Matching, Freelancer nichts. Die ange­bo­tenen Jobs reichen vom Junior Art Director über den Backend- und Frontend Developer bis hin zum Senior Creative Director. Auch nach einem Medical Illustrator oder Design Sprint Moderator wurde schon gesucht. Bettertalk stellt nur den Kontakt her, die weitere Abwick­lung erfolgt dann direkt. https://www.bettertalk.to/

● Skillmill

Neben Design und Werbung deckt Skillmill auch Kreativbereiche wie Architektur oder Kunst ab. Freelancer registrieren sich und legen ein Portfolio an, die Arbeiten werden in einem Showroom zusammengefasst, den Unternehmen und Agenturen durchsuchen können. Diese können zudem Job- und Projektangebote posten und Freelancer direkt über den integrierten Messenger kontaktieren. Die weitere Abwicklung läuft über die beiden Vertrags­partner. Skillmill ist interna­tional ausgerichtet und will Kreative auch untereinander vernetzen. Die Website ging Ende Dezember 2019 online, noch ist das Angebot für alle Beteilig­ten gratis. Demnächst soll es eine Premium-Partnerschaft geben, die zum Beispiel Hervor­hebungen in den Suchergebnissen und die Anzeige der Profilbesucher umfasst. https://www.skillmill.co/

● On and Offer

Das Start-up setzt darauf, dass Unternehmen proaktiv nach Jobkandida­ten su­chen – Stellenangebote gibt es entsprechend keine. Kreative legen anonyme Profile mit ihren Kompetenzen an (ohne Namen, Geschlecht und Ort). Auf diese Weise sollen Stereotypen und innere Barrieren umgangen werden, damit neue Kooperationen und Perspektiven entstehen. Für die Kandidaten ist die Plattform kostenlos, Unternehmen zahlen 10 Euro pro freigegebenen Kontakt. On and Offer bietet auch Workshops und persönliche Beratung für Unternehmen und Kreative an. https://www.onandoffer.com/

● dasauge

Seit 1997 bestehender Stellenmarkt für die Kreativbranche, der auch Aufträge für Freelancer vermittelt. Kreative können Profile mit oder ohne Werkschau anlegen, Unternehmen und Agenturen Angebote posten – allerdings dominieren hier die Festanstellungen. Mitgliedschaften sind für beide Seiten kos­ten­los. Interface und Bedienbarkeit sind etwas in die Jahre gekommen – ein Klassiker eben. https://dasauge.de/

● Netz & Werke

Zuerst unter dem Namen Remote Freelancer als reine Job-Posting-Site gestartet, hat die Plattform für dieses Jahr einen Neustart geplant – und zwar als Mischung aus Social Network und Jobbörse, konzentriert auf Design sowie den deutschsprachigen Raum. Mitglieder legen Profile an, können sich un­ter­einander vernetzen und austauschen, ein News­feed ähnlich dem von Facebook liefert Neuigkeiten aus dem Netzwerk. Die geschlossene Betaphase startet im April 2020. Das Interface sieht vielversprechend aus. https://netzundwerke.de/

● Freelance Junior

Wie der Name schon sagt, wendet sich diese Plattform vornehmlich an Studierende. Diese können sich registrieren, ein Profil anlegen und auswählen, an welcher Art Auftrag sie interessiert sind. Kommt ein passender rein, können sie sich über die Plattform unkompliziert bewerben. Bei gegenseiti­gem Interesse läuft der weitere Kontakt direkt. Firmen zahlen für Inserate und einen Aufpreis für weitere Services, wie die Veröffent­li­chung ihrer Anzeige via Facebook und Twitter. Vorsicht: Auch als Studierende/r muss man beim Finanzamt als freiberuflich gemeldet sein oder einen Gewerbeschein besitzen. https://www.freelancejunior.de/

● Designerdock

Streng genommen ist Designerdock keine Freelancer-Plattform, sondern eine Personalvermittlung für Jobs in Festan­stellun­g. Doch hilft Designerdock regist­rier­ten Unternehmen auch bei der Freelancer-Suche. Bei Erfolg zahlen diese 10 Prozent Provision des in Rechnung gestellten Nettohonorars. https://www.designerdock.com/

● Working Not Working

Internationale Platt­form, bei der sich Kreative gratis anmelden und ein Profil anlegen können. Firmen zahlen in einem mehrstufigen Abomodell dafür, die Pro­file durchsuchen und Stellen- und Projektangebote posten zu können. Da die Preise relativ hoch sind, dürften sich eher größere Unternehmen angesprochen fühlen. Das Interface ist modern, clean und erinnert an Behance. https://workingnotworking.com/

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