Buchhaltungs-Service für Freelancer

Das neue Start Up »tagwerk« aus Hamburg nimmt Freelancern die Buchhaltung ab: Projekte und Kunden verwalten, Zeiten und Ausgaben erfassen, Rechnungen erstellen, und sogar Controlling.



Bild Tagwerk

Das neue Start Up »tagwerk« aus Hamburg nimmt Freelancern die Buchhaltung ab: Projekte und Kunden verwalten, Zeiten und Ausgaben erfassen, Rechnungen erstellen, und sogar Controlling.

»Tagwerk« nennt sich ein neues Start Up aus Hamburg, das Freelancern die Möglichkeit bietet, Projekte und Kunden, Kosten sowie den eigenen Stundenlohn online zu verwalten. Das Angebot richtet sich an einzelne Freelancer oder Teams und es lassen sich – je nach Bedarf – verschiedene »Pakete« buchen. Wir sprachen mit Gerald Moll, der zusammen mit Georg Portwich das Start Up gründete.

PAGE: Was bietet »tagwerk« einem Freelancer?

Gerald Moll: Wer freiberuflich arbeitet, will sich auf seine Projekte konzentrieren. Dabei muss man sich nebenbei auch noch um seine Zettelwirtschaft kümmern, Projekte und Zeiten erfassen, Reisen und Kosten abrechnen, Rechnungen schreiben und zu allem Überdruss auch noch die Steuererklärung vorbereiten. Mit »tagwerk« lässt sich all das an zentraler Stelle online organisieren. Es bietet Unterstützung an, denkt mit und kalkuliert z.B. Tagesspesen, den eigenen Stundenlohn und stellt einen Bericht für den Steuerberater zusammen. 

Wie nutze ich als Freelancer das Angebot am besten?

»Tagwerk« lässt sich einfach in den Arbeitsalltag integrieren: Sobald ich eine Beauftragung bekommen habe, kann ich dieses Projekt in »tagwerk« anlegen, als Festpreisprojekt oder auf Stunden- bzw. Tagesbasis. Dann kann ich alle wichtigen Daten projektbezogen dokumentieren, egal ob Zeiten, Kosten oder Reisen. Zusätzlich lassen sich Teams und Mitarbeiter organisieren. Aus diesen Daten lassen sich zum Abschluss per Auswahl die Rechnungsposten zusammenstellen und abrechnen. 

Wo werden die Daten gespeichert und wie kann ich auf sie zugreifen?

Der Datenschutz ist für uns ein sehr persönliches Anliegen. Daher haben wir uns nach IPS von der Datenschutz Cert GmbH zertifizieren lassen und zusätzlich einen persönlichen Datenschutzbeauftragen berufen. Wir werden also streng kontrolliert und legen zum Beispiel keinerlei Profile der Nutzer an. Die Daten werden in Deutschland und nach deutschem Datenschutzrecht auf einem gesicherten Server in Baden Württemberg gespeichert und verschlüsselt übertragen. Man kann von überall auf »tagwerk« zugreifen, man braucht nur einen internetfähigen Computer. Browser anwerfen und es kann losgehen.

Wie kamen Sie – Georg Portwich, Gerald Moll und Paula Ziegler – auf die Idee, das Start-Up zu gründen?

Die Idee entstand beim Wäschelegen! Wie gute Ideen so sind, sie kommen wenn man am wenigsten darauf wartet. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass es keine Software gibt, die sich speziell auf die Belange von Freelancern konzentriert. Vorhandene Software ist sehr kompliziert, zu umfangreich und richtet sich eher an Gewerbetreibende und Unternehmen. Man erfährt nie, wie viel man mit einem Projekt wirklich verdient hat oder wie hoch der eigene Stundenlohn ist. 

Die erste Idee und Umsetzung zu »tagwerk« stammt von Georg Portwich. Gemeinsam haben wir dann die Idee ausgefeilt und optimiert, ein fortlaufender und spannender Prozess. Paula ist im Herbst 2011 zu uns gestoßen und kümmert sich um Social Media und Kommunikation.

Was haben Sie mit dem Projekt für die Zukunft geplant?

Es wird eine App für »tagwerk« geben und API Schnittstellen für den Datenaustausch. Zudem planen wir verschiedene Module die das Leistungsspektrum noch weiter verbessern werden. Die Module lassen sich dann je nach Bedarf dazu buchen.

Bild tagwerk gruender

Bild: Die »tagwerk«-Gründer Gerald Moll (links) und Georg Portwich 


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