10 Tipps fürs Speed Recruiting

Oder die Kunst, unter Zeitdruck positiv aufzufallen!



Die Mischung aus Elevator Pitch und Speeddating hat sich etabliert: als eigene Eventreihe wie bei den Stell-Mich-Eins für die Kommunikationsbranche oder im Rahmen des ADC Festivals, demnächst wieder am 23./24. Mai in Hamburg. Wie man die drei bis fünf Minuten optimal nutzt und das Interesse der Personaler weckt.

1. Tief durchatmen… Aufregung – eben wie vor einem Date – ist völlig normal. Lass dich davon nicht verunsichern, sondern nutze die Energie und Spannung für deinen Auftritt. Im Laufe des Gesprächs wird deine Nervosität verschwinden.

2. Der erste Eindruck zählt. Drei Minuten sind kurz, an der Begrüßung solltest du aber nicht sparen. Beginne jedes Date mit einem souveränen Händedruck, direktem Augenkontakt, einem netten Hallo und einem freundlichen Lächeln. Stell dich mit deinem Namen vor und überreiche eine Visitenkarte.

3. Sei authentisch. Personaler sind Menschenkenner und bemerken den feinen Unterschied zwischen Selbstmarketing und Angeberei. Das fängt beim Äußeren an: Verkleide dich nicht – und verbiege dich nicht, lass deine Erfahrung und dein Fachwissen für dich sprechen.

4. Bereite dich vor. Für einen Pitch von einer Minute brauchst du laut Networking-Expertin Tijen Onaran eine Vorbereitungszeit von zwei Stunden: eine für die Formulierungen (pro Minute kannst du 120 bis 200 Wörter unterbringen) und eine zum Auswendiglernen. Mach dir klar, wer du bist, was du kannst und was du willst. Übe deinen Auftritt mit einer Stoppuhr – am besten vor Freunden.

5. Passe deinen Pitch an. Überlege dir genau, welche Arbeitsproben du zeigen willst und vor allem warum. Wenn du sie in wenigen Worten erklären kannst und sie dennoch viel über dich aussagen, hast du gut gewählt!

6. Zeige Interesse! Personaler wissen es zu schätzen, wenn du dich auf ihr Unternehmen vorbereitet hast. Erkläre in deiner Präsentation also auch, was dich ausgerechnet an dieser Agentur reizt und was dich für die Stelle dort qualifiziert. Überlege dir im Vorfeld Fragen für die Recruiter. Je spezifischer, desto besser.

7. Verschwende keine Zeit! Eine Schachtel für Visitenkarten und ein großer Beutel helfen dir beim Platzwechsel, schnell alles zusammenzupacken. Vergiss aber in der Eile nicht die Verabschiedung. Wenn du Technik nutzen willst, plane das genau.

8. Recruiter mögen Zahlen. Mit relevanten Zahlen kannst du markante Punkte setzen. Wie viele Jahre Branchenerfahrung hast du? Für wie viele Kunden hast du gearbeitet? Wie viele Sprachen beherrscht du?

9. Follow-up. Im Anschluss solltest du dich bei allen Agenturen mit einer kurzen E-Mail bedanken. Damit unterstreichst du deine Professionalität und landest vielleicht in einer Kartei mit potenziellen Kandidaten, auch wenn es nicht auf den ersten Blick gefunkt hat.

10. Scheitern gehört dazu. Gib nicht auf, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen! Das nächste Speed Recruiting kommt bestimmt.


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