Rettet das Hotel Bogota!

Eines der atmosphärischsten und (foto-)historisch interessantesten Berliner Hotels ist von Zwangsräumung bedroht. 



Eines der atmosphärischsten und (foto-)historisch interessantesten Berliner Hotels ist von Zwangsräumung bedroht. 

In den dreißiger Jahren hatte die gefragte Modefotografin Yva im vierten Stock der Schlüterstrasse 45 unweit des Kudamms ihr Atelier – und einen berühmten Schüler: den blutjungen Helmut Neutstädter, später besser bekannt als Helmut Newton. Nach dem Krieg übernahm die Familie Rissmann das Hotel, Jochen Rissmann veranstaltet dort regelmässig Fotoausstellungen. Auch die Atelierräume von Yva lassen sich noch ansehen. 

Welche Perle mit der Zwangsräumung verlorenginge, macht ein Artikel von Andreas Bohlender auf www.findingberlin.com auch all jenen deutlich, die das Hotel Bogota nicht aus eigener Anschauung kennen. Der junge Fotograf hat nicht nur wunderbare Fotos dieser einzigartigen Herberge geschossen, sondern erzählt dort auch von dessen wechselvoller Geschichte. Seit 2009 Wahlberliner, hat Bohlender in dem Online-Magazin übrigens auch schon andere von ihm selbst ausgesprochen sehenswert bebilderte Artikel über interessante Orte der Hauptstadt geschrieben. 

Was das Hotel Bogota angeht, so läuft unter openPetition eine Aktion für die Erhaltung des Hotels. Dreitausend Unterstützer haben schon unterschrieben, mindestens 5000 werden benötigt. Also schnell zur Online-Unterschrift schreiten und vor allem beim nächsten Berlin-Besuch im Bogota übernachten, das sich so reizvoll vom sonstigen (Design-)Hotelstandard unterscheidet. Die Preise sind absolut human, dafür gibt es ein unvergeßliches Übernachtungserlebnis. Damit die Fotos von Andreas Bohlender nicht bloß noch zur Dokumentation einer vergangenen Epoche werden …


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