Pro Heft ein Illustrator

Die Züricher Agentur Raffinerie sorgt in der»Campus«-Beilage der »NZZ« nicht nur fotografisch für eine innovative Bildsprache. Jedes Heft wird auch durch einen anderen Illustrator visuell geprägt. 



 

Ende 2011 hat die Agentur Raffinerie aus Zürich für ein schickes Redesign von »NZZ Campus«, dem Studentenmagazin der »Neuen Zürcher Zeitung« gesorgt. Teil des Konzepts ist es auch, »dass jedes Magazin die Handschrift eines einzelnen Künstlers trägt«, wie Projektleiter Ingo Tschäppeler erklärt. So gibt es in jedem Heft – neben interessanten Fotos – Arbeiten nur eines einzigen Illustrators. Was von der Doppelseite bis zur Vignette reicht. In den drei Heften, die Raffinerie seit Anfang des Jahres gestaltet hat, waren das:

Beni Bischof aus St. Gallen, der nicht nur – wie im Falle von »NZZ Campus« – malt und zeichnet, sondern auch teils sehr schräge Fotos, Skulpturen und Installationen macht;

der in bester flämischer Tradition sehr malerisch arbeitende Illustrator und Lowbrow-Artist Brecht Vandenbroucke aus dem belgischen Gent;

sowie in der jüngst erschienenen Ausgabe US-Illustrator Andy Rementer, dessen bunte Stilisierungen gelegentlich an Keith Haring erinnern.

Wer sich von der interessanten Gestaltung und Bildsprache des Heftes überzeugen will, kann dies übrigens auch auf der ebenfalls von Raffinerie umgestalteten Website tun. Und seit allerneuestem gibt es auch eine App-Version des Magazins fürs iPad. Kostenlos!

Raffinerie hat eigens für die PAGE-Leser Bilder aller drei bisher bei ihnen entstanden Ausgaben geschossen, und zwar jeweils vor verschiedenen Hintergründen: Blau ist die Ausgabe »Geld« mit Illustrationen von Beni Bischof, gelb das Heft »Mobile Liebe« mit Illustrationen von Brecht Vandenbroucke, violett die jüngste Ausgabe »Ost/West« mit Zeichnungen von von Andy Rementer. 


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