Joachim Baldauf

Endlich gibt es (fast) alle besten Bilder von Joachim Baldauf in einem tollen Bildband.



 

Endlich gibt es (fast) alle besten Bilder von Joachim Baldauf in einem tollen Bildband.

Niemand habe die »Äusserlichkeit so professionell verinnerlicht« wie Claudia Schiffer. Model und Künstlerin Christina Kruse verwandelt sich vor der Kamera in ein rätselhaftes Wesen, dem man nicht näher kommt, egal wie dicht man mit der Kamera an sie herangeht. Und Wolfgang Joop verkörpere »wie kein anderer in Deutschland die Tragik des Schönen«. 

Beobachtungen von Joachim Baldauf aus seiner ersten Monographie, die jüngst beim Berliner Distanz Verlag erschien. Sie zeigt nicht nur ungefähr 300 Bilder – einschließlich der Fotos aus der Zeit, als er Ende der neunziger Jahre beim Londoner Magazin »Wallpaper« internationale Bekanntheit gewann. Viele der Fotos kommentiert Baldauf auch. Deutlich wird dabei unter anderem, dass der Modefotograf sich immer vor allem für den Menschen interessiert, den er hinter der Linse hat. Aber es geht auch um die Frage, warum Männer in Anzügen sich so ähnlich sehen, oder um die Gefühle von schwulen Männern beim Küssen. Was die Modefotografie angeht, so muss sie laut Baldauf sein wie ein Verkehrsschild – nämlich zeigen, wo es langgeht. Und trotzdem: Jeder sei Modeschöpfer oder könne es sein, wenn er morgens an seinen Kleiderschrank tritt …

Joachim Baldauf

Photographs + The Wallpaper Years

Distanz Verlag, Berlin

384 Seiten

58 Euro

978-3-95476-009-1


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