Geschirrhandtücher als (Vintage-)Designobjekt

Wenn Illustratoren aus Geschirrhandtüchern Kunst gemacht haben, macht Abtrocknen viel mehr Spaß.



Design: Pat Albeck

Hierzulande sind Geschirrhandtücher in schönem Design eher ein neues Phänomen. Die Briten wissen das schon lange, dass Geschirr abtrocknen auch ein ästhetischer Genuss sein kann.

Seit den 1950er Jahren übernehmen dort herausragende Grafikdesigner, Illustratoren und Künstler die bunte Bebilderung von Geschirrhandtüchern, die zu gesuchten Sammlerstücken werden können. Zwei unterhaltsame Bildbände aus England erzählen von dieser speziellen Alltagsdesignkultur und zeigt hundert der schönsten Exemplare, übrigens meist von Frauen entworfen …

Zuerst erschien das Büchlein »Pat Albeck. Queen of the Tea Towel« mit den opulent-verspielten Kreationen der zweifelsohne berühmtesten und britischsten Handtuch-Illustratorin, die 2017 verstarb. »The Art of the Tea Towel« präsentiert dagegen ein breites gestalterisches Spektrum.

 

 

Design: Pat Albeck, 1950er Jahre

 

 

Design: Lucienne Day, 1959

 

 

 

Design: Ian Logan, 1960er Jahre

 

 

 

Design: Lucienne Day, um 1960

 

 

Design: Orla Kiely, 2018

 

 

 


Matthew Rice: Pat Albeck. Queen of the Tea Towel. London (National Trust Books) 2018, 112 Seiten. 12,99 Pfund. 9781911358466.

 

 

Marnie Fogg: The Art of the Tea Towel. 100 of the best designs. London (Batsford) 2018, 144 Seiten. 16,99 Pfund. 9781849945028.


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