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Frohes Schaffen! 158 Berufe, umwerfend illustriert – und erklärt

Schaffen, schuften, rabotten: Der Berliner Illustrator Felix Bork führt durch die Welt der Arbeit – und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Schon in »Oh, ein Tier« und »Oh, eine Pflanze« hat der Berliner Illustrator Felix Bork uns staunen lassen. Über Fauna und Flora, die er jenseits von Duden-Weisheiten in einem Zusammenspiel aus übermütiger Wortakrobatik und einem uniquen Strich inszeniert. Beide preisgekrönt als »schönste Bücher des Jahres« und ein mitreißender Spaß.

Genauso wie sein neuestes Buch »Frohes Schaffen«, das in 158 Berufen durch die Welt der Arbeit führt und zeigt, was Menschen für Geld alles so tun, wie sie Schaffen, Schuften, Rabotten.

Dass sie dabei aber oft ungleich entlohnt werden, abhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Geschlecht, ihrem Alter oder körperlicher Beeinträchtigung, ist »krass ungerecht und unsolidarisch« wie Felix Bork in seinem Vorwort schreibt, und stellt sich dem in Bild und Sprache übermütig entgegen.

Rhythmischer Bilderbogen

Er erzählt von Grafikdesignenden, von Getränkeausschenkenden, von Immobilienkaufmenschen oder Tierärztlichem Fachpersonal. Er macht sich über Berufssöhne lustig und bricht eine Lanze für das Pflegepersonal, lässt Entrepreneure verkünden »Ich bin geil« und medizinisches Fachpersonal, dass der nächste Termin erst 2025 frei ist.

Gestaltet hat das Berliner Büro Bum Bum »Frohes Schaffen« als bunten Bilderbogen, der sich nicht um das Alphabet schert, sondern rhythmisch durch die Arbeitswelten führt – von I wie Illustrierende bis S wie Sägewerksmitarbeitende.

Dass ihre Arbeit mal sehr riskant war erfährt man, es aber heute so sicher in einem Sägewerk ist, dass man dort einen Kindergeburtstag feiern könnte. Wären da nicht die vielen Splitter auf dem Boden, die eine Gefahr beim Topfschlagen sein könnten …

Felix Bork: Frohes Schaffen, 216 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Büchergilde, Preis für Mitglieder 28 Euro

 

 

 

 

 

Produkt: eDossier: »Weißraum in Print, Web & Mobile«
eDossier: »Weißraum in Print, Web & Mobile«
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