PAGE online

Frank Horvat – The iPad Exhibition

&

raquo;A Trip Through A Mind« zeigt Arbeiten des großartigen Fotografen Frank Horvat analog – und führt gleichzeitig digital durch sein Werk.

Seit 65 Jahren arbeitet Frank Horvat (*1928) als Fotograf – für Magazine wie »Paris Match«, »Vogue«, »Harpers Bazaar«, oder »Elle«, berühmt für seine Modefotografie im Reportage-Stil, für seine Stillleben und seiner poetischen Neuinterpretation Alter Meister (Abb. »Sophie«, 1983).

Um dritten Mal stellt der gebürtige Kroate, der seit 1956 in Frankreich lebt, jetzt in der galerie hiltawsky in Berlin aus – und diesmal ergänzt er die Schau durch seine iPad-App »Horvatland«. Mit 83 Jahren noch ganz am Puls der Zeit, wusste Frank Horvat sofort, dass das iPad das richtige Medium ist, sein Gesamtwerk zu präsentieren, weil »es eben nicht wie eine Ausstellung an der Wand ist, nicht wie ein Fotobuch oder eine Slideshow. Es ist keine lineare Präsentation, eher wie ein Netzwerk oder ein Labyrinth in dem der Betrachter seinen eigenen Weg finden kann, oder davon abkommen, stoppen, etwas überspringen, oder vergessen oder wieder erinnern. Ganz so als wenn er durch meinen Kopf wandern würde«, wie Horvat sagt.

raquo;A Trip Through A Mind« heißt deshalb auch die Schau in der Galerie und die iPad App dazu ist ein 1 GB großes Werk mit 2.000 Fotografien, 10 Stunden Interviews und über 400.000 geschriebenen Worten, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verknüpft sind und entdeckt werden können.

Über Schlagwörter, Brücken, Anmerkungen und geführte Touren kann man durch das »Horvatland« wandern, vorbei an New Yorker Straßenszenen, an Blumen im Gegenlicht, über chinesische Märkte, durch London im Nebel und zum Eiffelturm, der hinter einem Damenschuh auf Miniaturgröße schrumpft.

Schon seit den frühen 80ern hat Horvat sich mit Digitalfotografie beschäftigt, lieber noch mal am Computer einen Lidstrich nachgezogen oder das Licht hoch – und bündelt all diese Affinitäten jetzt in der bemerkenswerten App. 18 Monate hat er gemeinsam mit dem Entwickler Serge Montaigu an der Applikation gearbeitet und daran, wie Horvat es nennt »zu lernen eine neue Sprache zu sprechen, um eben keine elektronische Version eines gedruckten Buches herzustellen.«

iPad App »Horvatland«, Größe: 1.01 GB, 24 €

First Fashion Photograph, Florence, 1951
Bild: Frank Horvat
1/12
Lahore hashish smokers
Bild: Frank Horvat
2/12
baffo var
Bild: Frank Horvat
3/12
Balloons in the subway, 1984, New York
Bild: Frank Horvat
4/12
Bathing Suit B, 1965, Djerba, British Harper’s Bazaar
Bild: Frank Horvat
5/12
Cow in the Bazaar, 1953, New Dehli
Bild: Frank Horvat
6/12
Shoe and Tour Eiffel A, 1974, Paris, Stern
Bild: Horvat
7/12
Yack and Crow, 1994, Bestiary
Bild: Frank Horvat
8/12
BI_120323_horvat_01
Bild: Horvatland
9/12
BI_120323_horvat_02
Bild: Horvatland
10/12
BI_120323_horvat_03
Bild: Horvatland
11/12
BI_120323_horvat_04
Bild: Horvatland
12/12
Produkt: eDossier »iBeacon – Grundlagen und Anwendungen«
eDossier »iBeacon – Grundlagen und Anwendungen«
Navigation und Lokalisierung mit iBeacon auf dem iPhone

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren