»Book of Skulls«



»The Book of Skulls« beweist: Totenköpfe bleiben faszinierend

Im Barock waren Totenköpfe das Symbol für Vanitas, die Eitelkeit und Vergänglichkeit alles Irdischen. In Mexiko sind Totenschädel mindestens seit den Zeiten der nicht eben friedfertigen Azteken Kult, der berühmte mexikanische Grafiker José Guadalupe Posada erweckte sie vor rund hundert Jahren zu satirisch-dekorativem neuen Leben. Und seit den siebziger Jahren sind sie Symbol von Underground-Kulturen von Punk bis Gothic. Heute muss ich manchmal schmunzeln über die Schickimicki-Totenkopf-Accessoires und -T-Shirt-Aufdrucke, die man heutzutage in den teuersten Designernobelklamottenläden sieht …

Egal, die Faszination ist ungebrochen, wie »The Book of Skulls« aus dem Londoner Verlag Laurence King mit Arbeiten von Illustratoren, Designern und Künstlern beweist. Oben ein geschmackvoller Kerzenständer von Mike Giant.

Faye Dowling: Book of Skulls

London (Laurence King) 2011

160 Seiten

9,95 Pfund

978-1-85669-700-2

José Guadalupe Posada, La Calavera Catrina, 1913

Das Skullphabet steht unter http://skulladay.blogspot.com/2007/09/free-skull-font.html zum kostenlosen Download bereit

Matt Furie, Panic Attack

Andres Guerrero, siehe auch Guerrero Gallery in San Francisco

Savage Pencil, Scalp Hell

Mathis Rekowski, vertreten von 2agenten


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