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Tiny Awards 2026 – mit Herz für kollektive Weberfahrungen

So eine verspielte Website bringt Freude in den Alltag. Und das Beste: Man kann die Erfahrung mit anderen Usern teilen. Das Gewinnerprojekt der Tiny Awards 2026 heißt »Cursor Camp«.

Screenshot der Startseite von Cursor Camp

Kreativ-Awards gibt es unglaublich viele, man könnte meinen zu viele. Aber immer wieder laufen einem kleine, unabhängige Award-Konzepte über den Weg, die einfach nur Spaß machen und ganz unprätentiös sind – wie die Tiny Awards.

Die Tiny Awards sind eine seit 2023 jährlich vergebene Auszeichnung für das persönliche, kreative und »handgemachte« Web. Gewürdigt werden kleine, nicht-kommerzielle und oft seltsame oder irgendwie poetische Websites, die abseits der großen Plattformen und des kommerziellen Internets entstehen.

Hoch lebe das verspielte, self-made Internet!

Jedes Jahr wählt eine Jury aus Nominierungen eine Shortlist aus, woraufhin die Netz-Community öffentlich für das beste Projekt abstimmen kann. Das Ziel der Initiator:innen ist es, den verspielten und individuellen Geist der frühen Internetkultur wieder aufleben zu lassen. Und teilnehmen kann im Grunde genommen jede:r. Man muss es nur bei den Macher:innen der Tiny Awards einreichen.

In diesem Jahr zeigt sich genau dieser Gedanke auch wieder beim Gewinnerprojekt, ausgewählt von insgesamt elf Websites aus der Shortlist. »Cursor Camp« heißt die handgezeichnete und ziemlich liebevoll gestaltete, interaktive Website. Sie ist wie ein Spielplatz für Menschen, die sie mit ihrem Cursor steuern können. Es geht darum, das Erlebnis eines Sommercamps im Miniaturformat im Browser darzustellen.

Ein Multiplayer-Erlebnis, das Freude bereitet

Die grafische Site wirkt schon beim ersten Öffnen sehr lebendig und vor allem vollgepackt mit Spielen, Spielzeugen und Easter Eggs. Und zudem konzipiert als Multiplayer-Erlebnis. Alle User, die das Camp besuchen, können die anderen Besucher:innen sehen. Es ist also wie ein gemeinschaftliches, digitales Erlebnis, das eben daran erinnern soll, dass das Web auch in Zeiten von KI noch eine kollektive Erfahrung bieten kann.

Und das ist wirklich niedlich gestaltet von »Neal.Fun«, denn beim Start des Camps kann jeder Cursor sofort auf Entdeckungstour gehen. Vom Lagerfeuer am Strand über Spielplätze und einem Outdoor-Kino (wo auch wirklich ein Film läuft) bis hin zu einer Sauna oder einem Flamingo-Schwimmreifen, mit dem man baden gehen kann. Überall flitzen die Cursor unterschiedlichster User über den Screen. Beim Anklicken einiger Gimmicks, wie zum Beispiel ein Partyhut, setzt sich dieser sogar auf den eigenen Cursor drauf.

Das Gewinnerprojekt erhält einen kleinen finanziellen Preis und eine Trophäe. Zusätzlich vergeben die Initator:innen in diesem Jahr noch einen sehr kleinen Preis an alle Websiteprojekte, die es auf die Shortlist geschafft hatten.

Zum Cursor Camp 

 

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