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Wie wird Online-Werbung wahrgenommen?

User wünschen sich informative und gut gestaltete Online-Werbung. Diese Studie gibt Aufschluss, was sonst noch gut ankommt und welche Formate beliebt sind.

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Tagtäglich scrollen und klicken sich User durchs Netz. Man springt von Website zu Website, wechselt häufig das Endgerät und bewegt sich ständig auf den verschiedensten Portalen. Bei dieser Masse an Input geht eine Online-Werbung schnell mal unter. Und solche, die unattraktiv oder gar nicht gestaltet sind, empfindet man als lästig oder nimmt sie gar nicht erst wahr.

Eine Studie des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. hat sich mit der Wahrnehmung von Online-Werbung auseinandergesetzt und dazu 3.000 Nutzer:innen befragt.

Werber:innen und Werbeagenturen können aus den Ergebnissen Hinweise für ihre nächsten Kampagnenkonzeptionen herauslesen.

Gute Gestaltung zählt

Die Kern-Erkenntnis: Die Gestaltung von Online-Werbung spielt eine sehr zentrale Rolle! Das zeigen die Ergebnisse eindeutig, denn mehr als drei Viertel wünschen sich informative Werbeinhalte, 69 Prozent ziehen kreativ gut gestaltete Werbung vor und nahezu zwei Drittel möchten gerne emotionale Werbung sehen.

Obendrein spannend ist, dass 62 Prozent der 16-29-Jährigen angaben, dass sie »Marken, die in hochwertige Kampagnen investieren, mehr vertrauen«.

Bei den Formaten sind heute offenbar über alle Altersgruppen hinweg große Designs beliebt, aber dafür wenige Displays. 72 Prozent der Nutzer:innen sprachen sich dafür aus, dass sie Websites mit wenigen großen Display-Formaten vorziehen.

Und wie sieht es mit der Interaktion aus? Hierzu wurde herausgearbeitet, dass 59 Prozent Werbung ohne interaktive Elemente besser finden. Mit ansteigendem Alter nimmt diese Einstellung zu, wohingegen die Gruppe der 16-29-Jährigen mit knapp der Hälfte der Befragten Banner mit Interaktion gut finden.

3 Hinweise für Werbetreibende

Hochwertig gestaltete und informative Werbung lohnt sich und bleibt bei den Usern eher im Gedächtnis hängen. Außerdem können Werbungen, die beeindrucken, das Markenvertrauen fördern – vor allem bei jungen Zielgruppen.

Geht es um personalisierte Werbung, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Aufmerksamkeit kann gesteigert werden, aber ein erkennbarer Mehrwert muss sichtbar sein. Ältere Zielgruppen mögen Personalisierungen übrigens weniger gerne als junge Zielgruppen.

Das Umfeld muss passen und vertrauenswürdig sein. Auch wichtig ist die Relevanz, um glaubwürdig zu wirken. Das hilft dabei, dass die User der Werbebotschaft mehr Vertrauen schenken.

In der Studie kann man sich obendrein eine Übersicht der gängigsten sogenannten Hight Impact Formate anschauen.

Dazu interessant: Wie die Gen Z Werbung konsumiert

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