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Starke Farben & Forderungen: Illustrierter Weltfrauentag

Am Stuttgarter Platz in Berlin wird auf besondere Weise an den Weltfrauentag am 8. März erinnert. Und das mit einer Illustration von Kimiya Justus – und mit einem speziellen Aufruf.

Wir haben bereits über die Plakatwand am Stuttgarter Platz in Berlin berichtet, die seit Jahren von dem Fotografen Darius Ramazani bespielt wird.

Immer wieder stellt er sie anderen Kreativen zur Verfügung oder lädt sie ein, sich darauf zu präsentieren – mit Illustration, Kunst und Literatur. Und vor allem auch mischt er sich von Zeit zu Zeit politisch ein.

Er feierte 2024 75 Jahre Grundgesetz mit einem typografischen Motiv – und zeigte zum Wahljahr 2026 gerade ein Motiv, das die Artdirektoren Nico Höfer und Alf Frommer entwickelten, um auf die Organisation Exit Deutschland aufmerksam zu machen, die seit 25 Jahren Wege aus dem Rechtsextremismus bietet.

Leuchtend statt leise

Zum Internationalen Frauentag am 8. März ist dort jetzt eine energiegeladene, kraftvolle Illustration von Kimiya Justus zu sehen, die an den Kampf der Frauen für Gleichberechtigung erinnert.

Und das in starken Farben und Formen für die Kimiya Justus bekannt ist, eine Illustratorin mit iranischen, kolumbianischen und deutschen Wurzeln aus Hamburg, die seit einigen Jahren in Berlin lebt.

Kimiya heiße Chemie sagt sie über sich selbst – und wie verschiedene Stoffe, reagieren in ihren Arbeiten Farbe, Form und Gefühl aufeinander. Und das in den Bereichen Porträt, Editorial und Food und in eigenen, freien Arbeiten.

Popkultur und Politik

Feministische Themen ziehen sich dabei durch das Portfolio von Kimiya Justus, besonders setzt sie sich auch für die iranische Bewegung »Women Life Freedom« ein.

Aber auch popkulturelle Motive durchziehen ihr Portfolio und reichen von »The White Lotus« zu Porträts von Bad Bunny zu Zohran Mandami, dem neuen Bürgermeister von New York City.

Mittlerweile allerdings wurde jetzt am Stuttgarter Platz nachgelegt. Und das mit einem Aufruf zum Internationalen Frauengeneralstreik Enough! am 9. März – und mit einem Plakat der Berliner Werbeagentur Ballhaus West.

Entstanden aus einer Idee Berliner Frauen zu denen Adrienne Goehler gehört, ist die Kampagne von dem historischen Frauenstreik in Island 1975 inspiriert.

Sie wird unter anderem von Bibiana Beglau und der Kulturtheoretikerin Christina von Braun unterstützt und von zahlreichen Organisationen zu denen Terre Des Femmes, Der Akademikerinnenverband oder UN Women Deutschland e.V. gehören – und setzt sich für das Recht von Frauen auf Sicherheit, Würde, Autonomie und Gerechtigkeit ein.

 

 

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