Der Schildermaler Karl Blaschke

Die Schilderwelt des Karl Blaschke – jetzt als Buch, das Guide und Biografie gleichzeitig ist.



Jedem Münchner kommen sie bekannt vor. Die Schilder von Karl Blaschke (1889-1970), die Geschäfte für Trikotagen, Handstickereien, Stahlwaren, Lederwaren, Herrenfrisöre, Silberwerkstätten, Straßen und Parkhäuser aus dem Münchner Stadtgewimmel aufs schönste hervorheben.

Handsigniert wie Kunstwerke hat Blaschke seine Schilder, die auf Grund ihrer Gestaltung und Typografie bis heute aus dem Schilderwald hervorstechen.

Seine große Zeit kam nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Häuser in München zerstört waren und es einen enormen Bedarf an Geschäftsbeschilderungen, Warn- und Hinweisschildern, Straßen – und Schaufensterbeschriftungen – gab. Ein weiter Höhepunkt war zudem als C. Blaschke & Sohn 1951 erst das Kreuz von Münchens ältester Pfarrkirche »Alter Peter« vergoldeten und 1952 die Glöckchen des Chinesischen Turms.

2008 begann der Blaschke-Virus den Typografen und Gestalter Oliver Linke zu infizieren, der auf TypeWalks durch München führte und immer mehr der handsignierten Schilder entdeckte, schließlich spezielle Blaschke-Führungen anbot und Studierende der Designschule München ebenso begeisterte wie die Verlegerin Dr. Anne Dreesbach.

So entstand die Idee für das Buch »Von Asam bis Zrenner. Auf den Spuren des Münchner Schildermalers Karl Blaschke«, das Stadtführer, Geschichts- und Bilderbuch in einem ist, das durch und zu Blaschkes Werk führt, wie ein Guide mit sich herumgetragen werden kann und wie eine Schildermacher-Biografie studiert.

Oliver Linke: Von Asam bis Zrenner. Auf den Spuren des Münchner Schildermalers Karl Blaschke; August Dreesbach Verlag, 180 Seiten, Schweizer Broschur mit Klappen, ISBN 978-3-944334-08-0, 19,80 Euro

 



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