Demokratische Schrift

Die Crowd kann heutzutage beinahe alles: Wohnungen teilen, Start-Ups finanzieren, Shitstorms auslösen und Politik machen. Was aber, wenn die Crowd gestaltet? Eine Schrift, zum Beispiel. 



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Auf crowdfont.org kann jeder – egal ob Designer oder Laie – über die verschiedenen Parameter einer Schrift abstimmen. Nach drei Runden zu je sechs Eigenschaften entsteht aus diesen Entscheidungen eine Schrift in mehreren Schnitten – Hallo Crowdfont, die erste demokratisch gewählte Schrift. Ob leicht lesbar oder ausgefallen, liegt dabei allein in den Händen der Crowd. Gestaltet wird die Schrift im Rahmen des Diplomprojekts an der Universität für Angewandte Kunst Wien von Maximilian Mauracher.

Nach den drei Abstimmungsrunden wechselt Maximilian Mauracher ins Analoge und gestaltet auf Basis der in der ersten Phase zustande gekommenen Entscheidung eine Schrift in mehreren Schnitten. Ende des Jahres wird diese dann in einem interaktiven Online- Specimen präsentiert und zum kostenlosen Download bereitgestellt. Der Prozess des Schriftgestaltens lässt sich transparent auf einem Behind-the-Scenes-Blog verfolgen, ab August ebenfalls unter crowdfont.org. Dort werden auch regelmäßig Beta- Versionen der Schriftart online gestellt. Ein Newsletter informiert über die verschiedenen Stadien des Projekts.

Die zweite Runde hat soeben begonnen, also schnell mitgestalten.

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