Street Pong: Zum Daddeln an die Ampel

An der der HAWK Hildesheim entwickelte zwei Studenten Street Pong, ein Spiel, das Wartezeiten an der Ampel verkürzen soll. In Hildesheim  montierten sie jetzt den ersten Prototypen in freier Wildbahn. 



An der der HAWK Hildesheim entwickelte zwei Studenten Street Pong, ein Spiel, das Wartezeiten an der Ampel verkürzen soll. In Hildesheim  montierten sie jetzt den ersten Prototypen in freier Wildbahn. 

Die Idee kam Sandro Keller als er wieder einmal  eine gefühlte Ewigkeit an einer roten Ampel warten musste. Und so entwickelte er im Lehrgebiet Interaction Design in einem Seminar mit dem Thema »Urban Interaction» gemeinsam mit einem Kommilitonen die Idee für das kurzweilige Spiel zum Überbrücken lästiger Wartezeiten. Analog zum Game-Klassiker Pong, dem ersten kommerziellen Videospiel aus den 1970er Jahren, entwarf er die Variante Street Pong, mit der Passanten  an gegenüberliegenden Ampelstationen sich die Zeit vertreiben können. Zur Umsetzung kam später Studentin Amelie Künzler dazu.

In dieser Woche beginnt nun, nachdem Engel und Künzler viele Hürden überwinden mussten und fast schon aufgeben wollten tatsächlich die Testphase mit einem Prototypen. Am Hildesheimer Goschentor haben die beiden Studenten die erste Street Pong-Ampel in Betrieb genommen. Gespielt wird während der Rotphasen auf zwei Touch-Interfaces, die an den jeweiligen Ampelmasten angebracht sind. Die Hochschule finanzierte die Entwicklung und stellte die technischen Mittel zur Verfügung.  Und auch von Seiten der Stadt Hildesheim gab es Unterstützung in technischen und rechtlichen Fragen. Um die Idee zu vermarkten haben  Engel und Künzler haben das Unternehmen Urban Invention gegründet.

Vier Wochen soll der Prototyp nun getestet werden, dann werde entschieden, ob das Produkt in Serie gehen soll.  Derweil ist man auch in anderen Städten auf die Street Pong-Ampel aufmerksam geworden und so habe es laut Künzler beispielsweise bereits Anfragen aus Lyon und Oslo gegeben.




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