Wie fühlt sich Armut an? In San Francisco kann man es jetzt erfahren

Seit dem Boom des Silicon Valley sind die Preise in San Francisco explodiert. Was für ein Gefühl es ist, wenn man selbst viel weniger verdient und im Supermarkt einkauft, zeigt eine eindrückliche Kampagne samt Live-Action und Interactive Tool.



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Was? Für ein Paket Butter, Eier, Milch und etwas Käse soll ich plötzlich 52 Dollar bezahlen?

Die Kunden eines Supermarkts im gutsituierten Nob Hill in San Francisco wundern sich ziemlich über ihre Rechnung an der Supermarkt-Kasse.

Unter dem Motto »Poverty Line Prices«, also Preise an der Armutsgrenze, präparierte die Agentur Goodby, Silverstein & Partners den Supermarkt mit Kassen, die das Fünffache berechnen – soviel, wie es sich für die Menschen in San Francisco anfühlt, die nicht von dem gigantischen Tech-Boom im Silicon Valley profitiert haben, der die Preise in der Bay Area in gigantische Höhen hat schnellen lassen.

Hinter der Kampagne steht die Organisation Tipping Point, die Abseits gängiger Klischees von Armut, genau diese bekämpft und Betroffene unterstützt.

Begleitend zu der ersten großen Kampagne der Non-Profit-Organisation, sind eine Reihe von Plakaten entstanden und ein Interactive Tool mit dem man ausrechnen kann, wie hoch die eigene Miete, die Kosten für das Auto oder Smartphone wären, wenn man in San Francisco selber unter der Armutsgrenze leben würde.

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