Besser blamieren: Erik Kessels und die Studierenden der ECAL

Nur wer sich blamiert, entwickelt sich auch! Das sagt Kreativdirektor Erik Kessels und zeigt mit seinen Studenten der ECAL, was aus Peinlichkeiten entstehen kann …



Clément Lambelet

The Embarrassment Show ist der schöne Titel der ersten Schau der neuen Ausstellungsreihe .ftlbr#01 des Düsseldorfer NRW-Forums, das der neue Direktor Alain Bieber einer radikalen Verjüngungskur unterzog und jetzt fragt Quo vadis Fotografie?

Als erster antwortet auf die Frage wohin es mit der Fotografie geht jetzt kein Geringerer als Erik Kessels, Kreativdirektor von KesselsKramer und berühmt für die Kampagnen für das schlechteste Hotel der Welt, für Bücher über Kaninchen, die Unterschiedlichstes auf dem Kopf balancieren können, für Kaugummi-Skulpturen und immer öfter auch für Fotoinszenierungen wie die Installationen zum Thema Füße, die auf einer Halfpipe präsentiert, gerade in der Schau Ego Update im NRW-Forum zu sehen ist.

Als Dozent im Fach Fotografie an der Kunsthochschule ECAL in Lausanne rät er seinen Studenten von Herzen, sich bloßzustellen.

Fehler machen, Peinlichkeiten riskieren oder gar versagen, heißt sich zu entwickeln,

so Kessels

Ohne das bleibt man in der alten Komfortzone – zwar nicht beschämt, aber auch nicht besser.

Was bei dem verlassen der Komfortzone entstanden ist, zeigt jetzt The Embarrassment Show, die heute, am 19.11. um 19 Uhr im NRW-Forum eröffnet wird.

Dass Erik Kessels selbst die Imperfektion in auch großen Aufträgen feiert, hat er auch in seinem umstrittenen neuen Erscheinungsbild für das Museum gezeigt, das auf formvollendete Krikelei setzt.




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren