Woran agile Projekte scheitern

Wir haben fünf beliebte Fehler zusammengestellt …



Wenn agile Projekte nicht zum Erfolg führen, liegt das nicht zwangsläufig an der Methode selbst. So kann man ein Scheitern verhindern.

1 Methode passt nicht zum Projekt
Scrum ist für komplexe Projekte mit vielen Abhängigkeiten und permanenten Änderungen konzipiert. Speziell auch, wenn es darum geht, sich als Team auf neues Terrain vorzuwagen. Bei überschaubaren Jobs kommt man meist schneller ohne agile Tools voran.

2 Do-it-Yourself-Scrum
Sie verzichten auf einen professionellen Scrum Master und bauen sich lieber Ihr eigenes Best-of-Maßnahmen-Paket? Anstrengende oder unangenehme Parts wie die schmerzhaften Retros, bei denen der Finger regelmäßig in die Wunde gelegt wird, sind nicht ­Ihr Ding? Dann dür­fen Sie sich auch nicht wundern, wenn der Prozess am Ende nicht funktioniert.

3 Rollen falsch besetzt
Wenn Sie dem Team einen Projekt- oder Teamleiter als Scrum Master zur Seite stellen, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren. Entweder hat dieser Schwierigkeiten, Kompetenzen abzugeben, oder das Team wälzt aus Gewohnheit Verantwortung ab. Genauso wird es dem Entwickler schwer­­fallen, weniger zu entwickeln und mehr zu managen.

4 Ziele nicht definiert
Agil zu arbeiten heißt nicht, planlos zu arbeiten. Ohne klar ­formulierte Ziele schlingert Ihr Projekt in alle möglichen Richtungen, um dann vielleicht ­mit Glück den richtigen Weg zu finden. Das kostet Zeit, Geld und Nerven.

5 Der Kunde nimmt nicht am agilen Prozess teil
Bleibt der Auftraggeber im agilen Entwicklungsprozess außen vor, ist die böse Überraschung am Ende vorprogrammiert: Er kann sich mit dem Ergebnis womöglich nicht identifizieren, ­und für die Umsetzung von Änderungswünschen stehen weder ausreichend Zeit noch Budget zur Verfügung.


 

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