B3: Biennale des bewegten Bildes

Vom 30. Oktober bis 3. November findet in Frankfurt am Main erstmals die B3 Biennale statt. Das Thema lautet: »Expanded Narration. Das neue Erzählen«.



Veranstalter der B3 Biennale ist die Hochschule für Gestaltung Offenbach, die mit dem Event eine interdiziplinäre Allianz für das bewegte Bild schaffen will. Angesprochen sind nämlich nicht nur Film- und Fernsehmacher, sondern auch Künstler, Designer, Wissenschaftler und Technologieanbieter.

Das Thema ist dementsprechend weit gefasst: Es geht um Erzählformen des bewegten Bildes, die durch technische Innovationen und Medienkonvergenz verändert und erweitert werden – etwa cross- und transmediales, partizipatives, simultanes und polyperspektivisches Storytelling. Das Thema wird branchen- und genreübergreifend für Film und Fernsehen, Kunst, Kommunikation, Design, Social Media und Games betrachtet.

Einen wesentlichen Programmpunkt werden amerikanische TV-Serien ausmachen. So stellt der Regisseur Christoph Dreher seine Doku »It’s more than TV – US-Serien und ihre Macher« vor und spürt in Vorträgen, Screenings und Panels dem Wesen von »Breaking Bad« und Co. nach. Es gibt aber auch Themen jenseits des Bildschirms oder der Kinoleinwand, etwa Immersive und narrative Spaces, zu denen internationale Referenten sprechen und Projekte vorstellen werden.

Das psychedelische Key-Visuel der B3 Biennale

 

Die Biennale ist in drei Module eingeteilt:

Künstlergespräche, Screenings, Panels, Vorträge und Performances sind im Festival-Modul zusammengefasst. Der Parcours umfasst diverse Kulturinstitutionen und Museen wie das Deutsche Filmmuseum oder das MMK Museum für Moderne Kunst, die Sonder-Ausstellungen zum Thema Bewegtbild zeigen. Der Campus richtet sich vor allem an Studierende, Schüler und Lehrende und bietet Werkstattgespräche, Masterclasses und Workshops.

Zu einer Biennale gehört auch ein Preis: Die B3 wird den BEN verleihen – und zwar drei Mal an Profis und drei Mal an Nachwuchstalente, jeweils in den Kategorien Linear, Nicht-Linear und Transmedial.

Ort und Tickets:

Festivalzentrum ist der Frankfurter Kunstverein. Tagestickets kosten 15 Euro (12 Euro ermäßigt), Zwei-Tagestickets 25 Euro (18) und der Festival-Pass für alle Tage 50 Euro (30). Zusätzlich gibt es Tickets für Sonderveranstaltungen. Alle Infos gibt’s hier.




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