ADC modifiziert Design-Kategorie

Der Startschuss für den ADC-Wettbewerb 2011 ist gefallen. Wer seine Arbeiten bis zum 15. Dezember einreicht, erhält 10 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühren.



Der Startschuss für den ADC Award 2011 ist gefallen. Wer seine Arbeiten bis zum 15. Dezember einreicht, erhält 10 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühren am überarbeiteten Wettbewerb.

Vor allem im Bereich Design hat der Fachbereich um Vorstand Jochen Rädeker Hand angelegt. Optimierungsbedarf sah man vor allem im Bereich Literatur. Um Verlagen und deren Designern die Teilnahme am Wettbewerb zu erleichtern, wurde die Sparte »Bücher« mit acht Unterkategorien versehen. Ganz neu dazu gekommen sind die Kategorien »Buchserien«, »Buchumschläge- und -titel« sowie »Umschlagserien«. Eine weitere Differenzierung wurde bei den Berichten vorgenommen. Es sei ein himmelweiter Unterschied, ob man einen Bericht freiwillig publiziere, beispielsweise ein Jahrbuch oder einen Nachhaltigkeitsreport, oder ob man als börsennotiertes Unternehmen dazu verpfllichtet sei, heißt es beim ADC. Entsprechend werden eingereichte Berichte künftig bewertet.

Offensichtlich hat die Einführung der ADC-Fachvorstände Auswirkungen auf den Wettbewerb – Johannes Erler und sein Team etwa haben die Bewertungskriterien für den Bereich Editorial komplett umgekrempelt. »Storytelling ist dabei unser Maßstab«, so Erler. Denn erst in der optimalen Verbindung von Inhalt und Gestaltung entstehe ein aufregendes Ganzes. Im Fokus der Bewertung steht daher die Königsdisziplin: das gesamte Heft oder die gesamte Zeitung, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend und schlüssig sein muss. »Trotzdem hat natürlich auch die hervorragende Einzelleistung weiterhin ihren Platz im Wettbewerb« garantiert der Factor-Design-Chef. Wie sich die Veränderungen auf die Teilnahme auswirken wird, wird sich zeigen. 2010 verzeichnete der ADC im Bereich Editorial ein »massives Einreichungsplus.«

 

Auch Jens Schmidt, Gründer der Berliner Agentur Moccu und ADC-Fachvorstand für Digitale Medien, hat die Kategorie mit seinem Arbeitskreis geprüft. Hier einigte man sich, dass gerade digitale Medien so schnelllebig sind, dass man mit ihr permanent auf aktuelle Veränderungen im Markt reagieren muss. Für den Wettbewerb 2011 gibt es keine komplett neuen Unterkategorien, lediglich Modifikationen. Beispielsweise wurde die Sparte »Portale« in »Social Media« umbennant.

 

»Mit dem ADC Wettbewerb 2011 bestätigen wir die erfolgreiche Neustrukturierung aus dem vergangenen Jahr«, fasst Club-Vorstand Jochen Rädeker zusammen. »Natürlich unter Anpassung an aktuelle Branchentrends.« Einer davon, das zeigte sich in den vergangenen Monaten deutlich, ist der Hype um 3D-Produktionen (PAGE 11.2010). Als nach eigener Aussage erster Kreativwettbewerb sorgt der ADC nun dafür, dass entsprechende Einreichungen sachgemäß bewertet werden können: In Kooperation mit WerbeWeischer sorgt er dafür, dass die Jury 3D-Filme auf einer Kinoleinwand zu sehen bekommt, und auch das Publikum der ADC-Ausstellung soll diese Möglichkeit bekommen.

 

Das ADC-Festival 2011 findet vom 4. bis 8. in Frankfurt statt. Einsendeschluss für Arbeiten aus 2010 ist der 17. Januar, Veröffentlichungen aus dem Januar 2011 können bis zum 21. Februar an den Club geschickt werden. Zur Teilnahmeplattform geht es hier.


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