Ivar – auf den Spuren der Times

Die neuste Schrift der Stockholmer Foundry Letters from Sweden heißt Ivar und erinnert in vielerlei Hinsicht an die gute alte Times.



»Ich liebe dich, Ivar«. Das glauben wir Göran Söderström sofort, schließlich heißt auch sein dreijähriger Sohn Ivar.

 

Ursprünglich sollte Ivar der Antiqua-Kompagnon der serifenlosen Siri werden. Im Laufe des Gestaltungsprozesses wurde Typedesigner Göran Söderström aber immer klarer, dass typografische Geschwister nicht unbedingt ein einheitliches Design haben müssen. Wie im echten Leben, auch Göran Söderströms Kinder Siri und Ivar haben äußerlich nicht allzu viel gemeinsam.

Nach drei Jahren zeichnen und perfektionieren der Buchstabenformen, ist das einzig gemeinsame Merkmal der beiden Schriften die Form der Endungen. Ivar ist stark von der robusten Konstruktion der Times beeinflusst. Ihr Design nimmt Bezug auf all die verlässlichen Textschriften aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, die wiederum in klassischen Designs aus dem 16. und 17. Jahrhundert wurzeln.

Göran Söderström legte Ivar in den drei optischen Größen Text, Headline und Display an. Jede gibt es in den vier Stärken Regular, Medium, SemiBold und Bold jeweils plus Italics. Die 24 Fonts zusammen kosten knapp 500 Euro, kaufen kann man sie direkt bei Letters from Sweden.

 

 


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