FS Split Sans und Serif – zwei Fonts für alle Fälle

Die beiden neuen Schriften von Fontsmith teilen die gleichen Proportionen und kommen angenehm unperfekt daher.



Fontsmith Senior Designer Fernando Mello gestaltete die Schriften unter der kreativen Leitung von Foundrygründer Jason Smith. Mello wollte etwas anderes, weniger perfektes und fein abgestimmtes kreieren, das sich von den üblichen geometrischen Fonts unterscheidet. Das Ergebnis sind zwei Schriften, die sich ergänzen und gleichzeitig kontrastieren – sie arbeiten gut zusammen, haben aber auch jede ihre eigene Persönlichkeit. Diese »Hassliebe« lieferte die Inspiration für den Namen FS Split, der von Studio.Build entwickelt wurde. Die Designagentur aus Leeds fand nicht nur den Namen, sondern gestaltete zusammen mit Fontsmith auch ein gedrucktes 48-seitiges Typespecimen im Zeitungsformat. 

Typisch für FS Split Sans und FS Split Serif sind die breiten runden und die schmalen geraden Zeichen, lange Ober- und Unterlängen, auffällige Punkte auf i und j sowie ein leicht kopflastiges B und eine mit 18 Grad sehr stark geneigte Kursive. Zusammen bringen die gut ausgebauten Schriften frischen Wind ins Design – egal ob es sich um Editorial Projekte, Packaging, Webdesign oder Branding handelt. Da sie die gleichen Proportionen haben, lassen sie sich einfach kombinieren. 

Serif und Sans verfügen jeweils über die Schnitte Light, Regular und Bold plus Italics. Alle 12 Fonts zusammen bietet Fontsmith momentan für 350 britische Pfund an. Das gedruckte Typespecimen verschenkte die Foundry an Kunden und Freunde. Einige wenige Exemplare sind noch übrig und für zehn Pfund bei Fontsmith zu bestellen.

 

 


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