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Displayfamilie Rekall

Eine gut lesbare Schrift ist Rekall definitiv nicht, für viel Aufmerksamkeit aber sorgt sie garantiert. 

 

Das Design begann als Logo und Schrift für eine High-Fashion-Streetwear-Marke. Passend zum Geist der Kleidung wollte der indische Grafik- und Typedesigner Shiva Nallaperumal, aggressive und schlaue Buchstaben kreieren. Er entschied sich für futuristische Stencil-Elemente mit scharfen Ecken und Kanten, auf denen der Rest des Buchstabens aufbaut. Eine andere Vorgehensweise als die übliche, bei der man zunächst Buchstabenformen entwirft und diese dann beschneidet. 

Nallaperumal nahm sich alle Freiheiten, die die Gestaltung eines Displayfonts bietet und verstärkte den aggressiven Ausdruck bei den leichten, engen Schnitten – was das Lesen nochmals erschwert. Die fetteren Fonts dagegen bilden klotzige Blöcke, die man leichter entziffern kann. Der Weißraum innerhalb und zwischen den Buchstaben bleibt in allen Schnitten gleich. Das und die konstante x-Höhe sorgen dafür, dass sich verschiedene Stile ganz einfach auch innerhalb eines Wortes oder einer Zeile mischen lassen.

Rekall gibt es in den fünf Schnitten Light, Regular, Medium, Bold und Black sowie in fünf Designvarianten, als Outline oder in verschiedenen Streifenmustern. Besonders geeignet ist die Familie für Plakate, Plattencover, T-Shirts, Snow- oder Skateboards. Kaufen kann man sie bei der Foundry Bold Monday, ein Einzelschnitt kostet 49 Euro, alle zehn Fonts zusammen knapp 400 Euro.

 

  

Produkt: eDossier »Ratgeber Schriftlizenzen«
eDossier »Ratgeber Schriftlizenzen«
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