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Open-Source-Restaurierung für alte Fotos

Mit dem quelloffenen Tool GFP-GAN lassen sich alte Fotos per Web-App restaurieren. Wir verraten, was das Tool wirklich kann – und was eher nicht

Fotorestaurierung mit Open-Source-Tool im Vorher-Nachher-Vergleich
Schärfe, Kontrast und Korn hat GFP-GAN gut optimiert, allerdings Störungen im Farbbild von 1969 noch verstärkt

GFP-GAN ist ein quelloffenes Tool zur KI-gestützten Fotorestaurierung, mit dem sich User:innen das mühselige Retuschieren und Optimieren von Scans alter Fotos ersparen können. Das GAN beseitigt Kratzer, Farbstiche und Bildrauschen, korrigiert den Kontrast und optimiert die Farben. Die Entwickler:innen aus dem Umfeld des chinesischen Konzerns Tencent stellen den Quellcode auf GitHub zur Verfügung. Es gibt aber auch eine Web-App, mit deren Hilfe sich ein Foto einfach hochladen und die optimierte Version wenige Sekunden später downloaden lässt.

Während dies bei alten Schwarzweißaufnahmen gute Ergebnisse lieferte, haben wir mit Farbbildern gemischte Erfahrungen gemacht: Beschädigungen wurden von der KI teils nicht erkannt oder sogar verstärkt – ab und an entstanden auch kleinere Artefakte. Als Grundlage für eine manuelle Weiterbearbeitung spart GFP-GAN aber deutlich Arbeitszeit.

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Anforderungen, Cases und Perspektiven im KI-Design

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Eine Erklärung, was ein GAN überhaupt ist, würde dem Artikel sicherlich gut tun:

    „Generative Adversarial Networks sind in der Informatik eine Gruppe von Algorithmen für unüberwachtes Lernen.“

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