Google und Apple: Der Landkartenwettstreit

Streetview auch dort, wo es keine Straßen gibt, Offline-Karten und 3D-Karten für Mobilgeräte: Google hat auf einer Pressekonferenz einen Schwung von Neuentwicklungen für seinen Landkartendienst vorgestellt. Dafür gibt es gute Gründe.



Google Maps Backpack

Streetview auch dort, wo es keine Straßen gibt, Offline-Karten und 3D-Karten für Mobilgeräte: Google hat auf einer Pressekonferenz einen Schwung von Neuentwicklungen für seinen Landkartendienst vorgestellt. Dafür gibt es gute Gründe.

Am kommenden Montag, 11. Juni, beginnt in San Francisco Apples Software-Entwickler-Konferenz WWDC und wie immer brodelt es vorher gewaltig in der Gerüchteküche. Als sicher gilt unter den Apple-Auguren, dass sich der Konzern mit der nächsten iOS Version 6 von Google Maps als Standard für die mitgelieferte Landkarten-App verabschieden wird und stattdessen eine eigene Lösung einführt.

Die Auswirkungen auf Google dürften überschaubar sein, aber der Anbieter von Google Earth und Google Maps will sich dann doch nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen und präsentierte fünf Tage vor Apples Veranstaltung der Presse einen Überblick über die eigenen laufenden Landkartenprojekte.

Da ist zunächsteinmal die neueste Auflage der Streetview-Kamera. Das notwendige Set-up ist inzwischen mit rund 18 Kilogramm so leicht, dass es auch in einen Rucksack passt. Somit sind jetzt auch Aufnehmen dort möglich, wo kein Fahrzeug mehr hinkommt. Chefingenieur Luc Vincent demonstrierte den »Trekker« im Einsatz auf einer Ski-Piste.

Erfreulich für Reisende ist die angekündigte Fähigkeit, Landkarten künftig offline lesen zu können, zumindest auf einem Android-Gerät. 

Stark ausbauen möchte Google auch den Einsatz von dreidimensionalen Karten auf Mobilgeräten mit Google Earth. Über die Google-Earth-App sollen sich künftig immer mehr Städte auch in 3D betrachten lassen. Bleibt nur noch abzuwarten, mit welchen Wundern Apple am Montag die Google-Ankündigungen übertrumpft – oder auch nicht.


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