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Magische Ruhrtriennale 2021: Geologie und Gespenster

Am 14. August startet die Ruhrtriennale 2021 ihr spannendes Programm mit einem Konzert im Morgengrauen – und mit einem Erscheinungsbild, das die Region geheimnisvoll leuchten lässt und das unter die Haut geht.

Mit der neuen Intendantin Barbara Frey wirft die Ruhrtriennale 2021-2023 einen Blick auf die unverwechselbare Ruhrgebietslandschaft mit ihren Relikten industriellen Fortschrittsglaubens, ihrer vom Bergbau durchpflügten Erde und den Geistern der Vergangenheit, die dort bis in die Gegenwart hineinwirken.

Und die auch durch das neue, hoch aufgeladene und umwerfende Corporate Design der Triennale flirren, mit dem sich die Berliner Grafikerinnen Maria José Aquilanti und Ann Christin Sievers gegen zwölf weitere Büros und Agenturen durchgesetzt haben.

Mit Fotografien des gefeierten Chronisten Tobias Zielony, der selbst aus Wuppertal stammt, konzentriert sich die Identity ganz auf die Einzigartigkeit der Region, zeigt sie in Nachtlicht und bevölkert von mythischer Energie.

Diese leuchtet ganz so wie der neue Schriftzug, der auch mal in Neongelb zu sehen ist – und immer in dem Font Titular, dessen gespiegeltes E zu einer 3 wird, die auf die dreijährige Intendanz verweist.

Der (kultische) Ausnahmezustand, den die neue Intendantin Frey sich für das Festival der Künste wünscht, ist in dem Design schon jetzt zu sehen – und zu fühlen.

Auch in dem Auftaktkonzert, dass im Morgengrauen die Ruhrtriennale eröffnet – zu der Uhrzeit, zu der die Bergleute früher in den Schacht eingefahren sind.

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