Ruhrlights: Ab heute wird der Ruhrpott zur »Twilight Zone«

Spektakuläre Fluss-Inszenierung: An sieben Orten erhellen Lichtinstallationen die Ruhr von Dortmund bis nach Duisburg.



Spektakuläre Fluss-Inszenierung: An sieben Orten erhellen Lichtinstallationen die Ruhr von Dortmund bis nach Duisburg.

Während Teenies bei dem Wort »Twilight« sofort in Robert-Pattinson-Hysterie fallen und Science-Fiction-Fans in Schwärmerei über die einstige Kult-Fernsehserie, spielt das Lichtfestival zwar mit dem wohl bekannten Namen – aber meint ganz anderes. Die »Twilight Zone«, die das Ruhrgebiet ab heute ist, beschreibt eine Region in der Schwebe, in der Grauzone, in einem Zwischenzustand – und ist ein weiteres Highlight der RUHR.2010.

Dreizehn Lichtkünstler werden die Ruhr, die große Ost-West-Verbindung durch den Pott, leuchten lassen. Nach und nach und in Hagen/Dortmund beginnend, wird drei Wochen lang ein Werk nach dem anderen erstrahlen.

Zum heutigen Auftakt legt an der Hagener Hengsteyinsel die schwimmende Lichtplattform »Big Tanks« der Künstlergruppe Modularbeat an. Sie ist begehbar, reagiert auf Bewegung und verwandelt die Verhaltensweisen der Besucher in Klänge – und die magischen Räume in einen Club für elektronische Musik. Die Lichtkonstruktion wandert vom Hengsteysee in Hagen zur Ruhr in Mühlheim und zum Duisburger Innenhafen, wo am 24. September das große Finale steigt.

Bis dahin gibt es in sieben Städten eine erleuchtete Perlenkette die Ruhr entlang, mit Arbeiten von Yves Netzhammer, Xavier de Richemont, Klaus Obermaier, Andreas M. Kaufmann, Tatzu Nishi, Mader Stublić Wiermann und als spektakuläre Finissage eine Installation des documenta-Künstlers Peter Kogler. In seiner bisher größten Arbeit, ganze 350 Meter lang, wird die Uferpromenade im Innenhafen mit einer Netzstruktur aus Licht überzogen, die sich als unendlich scheinendes Muster über die Stufen bewegt.

Alle Termine hier.

Entwurf der Installation von Mader Stublic Wiermann

Entwurf der schwimmende Lichtinstallation von Modularbeat


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