Porträt: Rebekka Ehlers, Fotografin

PAGE gefällt ...: die geheimnis- und humorvolle Bildwelt der Londoner Fotografin Rebekka Ehlers.



Name Rebekka Ehlers

Location London, UK. Geboren in Dänemark.

Web www.rebekkaehlers.com
 

Start Ich habe an der Fatamorgana, der Danish Art School of Photography in Kopenhagen studiert und zwischendurch auch ein Jahr in London. Dann habe ich sechs Monate lang Peter Funch assistiert und wurde anschließend mit einem Stipendium von Fabrica, des Benetton Group Research and Communication Center in Italien ausgezeichnet. Als ich das 18 Monate später verlassen habe, hatte ich mein Portfolio fertig und habe angefangen als Freelancer zu arbeiten. Das war 2005.

Stil Direkt, eigen, hoffentlich aufrichtig, handgemacht

Lieblingsmotive Die habe ich nicht. Ich arbeite immer nur mit Bildern, die auf einer Idee oder Geschichte basieren. Auch jetzt, wo ich vor allem im Still life Genre arbeite, das die Ausdrucksmöglichkeiten eine Geschichte oder Idee wiederzugeben eigentlich einschränkt. Aber ich würde mich sehr schnell langweilen wenn ich immer und immer wieder das gleiche Motiv erkunden würde. Es ist meine Hoffnung und mein Bestreben, dass ich eine Sprache oder einen Ton entwickle, der so eindeutig ist, dass man sofort weiß, dass eine Arbeit von mir stammt. Ich glaube, dass das für mich vor allem dadurch funktioniert, dass ich mich auf Ideen konzentriere und nicht auf wiederkehrende Motive.

Technik Der erste Schritt ist immer die Arbeit an der Idee. Wie viel Zeit ich damit verbringe variiert allerdings sehr. Manche Ideen poppen einfach auf ohne dass man daran besonders groß arbeiten muss, andere brauchen Zeit und ausführliche Betrachtung bevor sie fertig sind. Grobe Skizzen und manchmal auch erste Testfotos sind Teil dieses Prozesses. Der zweite Schritt besteht darin, das, was auf dem Foto zu sehen sein soll zu entwickeln und zu bauen. Dabei bemühe ich mich so viel wie möglich mit den Aufbauten vor der Kamera zu erzeugen und nicht mit der Kamera selbst. Danach findet der Photoshoot statt. Der vierte und letzte Schritt ist dann die Postproduktion. Es ist ganz unterschiedlich wie viel Arbeit ein Bild braucht, aber ich versuche die Postproduktion so weit wie möglich zu reduzieren, es sei denn, sie ist für die Idee oder den Stil essentiell.

Inspiration Zwei Fotografen begleiten mich immer: Philip-Lorca diCorcia und Diane Arbus. Mit ihnen war es Liebe auf den ersten Blick. Als ich hingegen das erste Mal Arbeiten von Jean Michel Basquiat sah, war ich noch nicht bereit für ihn, aber als sie vor kurzer Zeit nochmals meinen Weg gekreuzt haben, haben sie mich so ergriffen und aufgewühlt wie ich es mit anderen Arbeiten zuvor noch nie erlebt habe. Außerdem gibt es noch viele andere Künstler die mir durch den Kopf gehen, abhängig davon woran ich gerade arbeite. Die Musik von Johnny Cash und The White Stripes ist ebenfalls eine große Inspiration für mich, zum Beispiel für meine Beautiful Losers and Ugly Winners.

Kunden Ich habe die letzten eineinhalb Jahre damit verbracht, ein komplett neues Portfolio zu entwickeln und bin gerade nach London gezogen. Das ist im Moment also ein kompletter Neuanfang für mich, mein Leben und meine Kunden. Es muss sich noch herraustellen, wohin sich das entwickelt.

Agent upperorange.com


Schlagworte: , ,




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren