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Neue Website von 1999

In allerschönstem Retrodesign und mit viel Witz kommen eine Website und Kampagne der Bio Company daher.

Retro-Webdesign Kampagne Bio Company

Zappelnde Mini-Gifs, Besucherzähler, Typo in Farbverläufen – wer die neueste Kampagnenwebsite der Bio Company besucht, fühlt sich direkt ins Jahr 1999 versetzt. Mit anderen Worten: in die Steinzeit des Internets.

Auf die Website weist eine Plakat- und Social-Media-Kampagne hin, die mit (bearbeiteten) Originalfotos aus den Gründungstagen und Sprüchen wie »Wir waren schon nachhaltig, da habt ihr noch Drogen genommen« aufwartet … Die Message: Heutzutage behaupten alle von sich nachhaltig zu sein, die Pioniere meinten es schon vor über zwanzig Jahren richtig ernst. Die Bio-Company eröffnete 1999 den ersten Bio-Supermarkt in der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg. Heute sind es über 60 Filialen in Berlin, Brandenburg, Dresden und Hamburg.

Hinter der Kampagne stecken die Kreativen von GUD.berlin – fast hätte wir gesagt »stecken natürlich«. Die Agentur, die seit 2015 mit jeder Menge witziger Aktionen für den BVG ebensoviele Awards kassierte, ist zu einer der besten Adressen Berlins in Sachen Humor geworden.

 

 

Wer die 1999er-Website genauer betrachtet, wird auch seinen Spaß haben – mit Details wie »kaputten« Bilddateien, einem Gästebuch, das mit einem entsprechenden Gif visualisiert wird, et cetera. Das CD-Icon weist allerdings auf eine Spotify-Liste hin. Wie sich herausstellt, heisst sie »BIO-HITS« und das Motto dazu »Wir waren schon nachhaltig, da habt ihr noch diese Songs gehört.« Das sehr unterhaltsame musikalische Spektrum reicht von Backstreet Boys bis Seeed, von Fatboy Slim bis Harald Juhnke.

 

Retro-Website Kampagne Bio Company Berlin

 

Retro-Website-Icons

 

Produkt: PAGE 1.2019
PAGE 1.2019
Social Design ++ UX/UI Design für Kids ++ Less Design ++ Intelligente Schrift ++ Ratgeber: Papier ++ UX Design: Modal Screens ++ Plötzlich Chef

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Nun ja, zumindest die Startseite ist ein Kandidat für die Sammlung „websites from hell“.

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