Menschen, eingesperrt wie Tiere

Drastische Aktion für den Tierschutz: Serviceplan lässt Drehkreuze der Metro in New York City zu Käfigen werden.



Mit mehr als 120 Kilogramm pro Jahr essen die Amerikaner mehr Fleisch als in fast jedem anderen Land der Welt.

Um zu zeigen, was das bedeutet, nämlich Massentierhaltung und das unter unwürdigsten Bedingungen, hat die Hilfsorganisation World Animal Protection US gemeinsam mit der Agentur Serviceplan Campaign International zu einem drastischen Mittel gegriffen.

Versuchten Pendler in New York City durch ein Drehkreuz zum U-Bahn-Bahnsteig zu gelangen, wurden sie dort eingesperrt – bis Helfer vor Ort sie befreiten und informierten.

Da hatten sie bereits die Grausamkeit der Massentierhaltung am eigenen Körper erlebt, das Eingesperrtsein, die Panik und die Leiden, die damit verbunden sind.

Schließlich werden die mehr als neun Milliarden Hühner, die in den Vereinigten Staaten jährlich für den Verzehr gezüchtet werden, größtenteils in übervölkerten Ställen gehalten, in denen sie nie das Tageslicht sehen. Zu einer unnatürlichen Größe gezüchtet, die ihre eigentliche bei weitem übersteigt, führen sie ein beängstigendes, schmerzhaftes Leben.

Genau wie die Schweine, von denen 75 % fast ihr gesamtes Leben in einem Käfig verbringen, sich nicht um ihre Ferkel kümmern können und auch keinen Kontakt zu anderen Schweinen haben.

Hat man als Konsument selbst die Enge und Panik gespürt, soll das die Sensibilität beim Einkauf erhöhen.

Der Film, der die Aktion »Your Turn« zeigt, enthält einen Link zu der Website der Hilfsorganisation der World Animal Protection US, auf der man Informationen abrufen und spenden kann.

 

 

 

 

 


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