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KesselsKramer branded Lab42 der Universität Amsterdam

Mit dem Lab42 bekommt die Universität Amsterdam ein innovatives Computer Science und AI Department – und das mit einem Branding von KesselsKramer, das sich ganz um Computer, Codes und Captchas dreht.

Das Lab42 solle die Brücke zwischen dem Science Department der Universität Amsterdam und Tech- Start-ups schlagen.

Um das neue Department mit einem Branding zu versehen, ist die Amsterdamer Kreativagentur KesselsKramer tief in die Welt der Computer, der Codes, Captchas und Algorithmen eingetaucht.

Entstanden ist so ein Design, das auf ganz verschiedenste Weise umsetzt, was im Lab42 erforscht wird – und  dabei auf Augenhöhe mit der Community ist. Und zwar mit den Spezialisten vor Ort ebenso wie mit den Anfängern. Sie alle sollen sich in der Gestaltung wiederfinden.

Und das können sie auf unterschiedliche Weise. Auf den Wänden, Treppen und dem Leitsystem des Gebäudes ebenso wie im digitalen Auftritt des Lab42 und in dem Grafikdesign selbst.

Branding auf Wänden und Website

Dazu wurden Porträts von Pionieren des Fachs in ASCCI, im American Standard Code for Information Exchange, auf die Wände des Gebäudes gemalt.

Die dortigen Stufen wurden mit dem binären Zahlensystem Power of 2 nummeriert auf deren Grundlage die Mikroprozessoren der Computer laufen. Schließfächer und Spinde sind mit Shortcuts und Captchas versehen.

Auf der Homepage des Lab42 werden Informationen zu Standort und Uhrzeit genutzt, um die Besucher:innen jedes Mal mit einem anderen Satz zu begrüßen. »It’s 20.03 and with clear skies in the United States you probably want to read about how we made our new building wind and watertight«.

Mit jedem neuen Laden der Website verändert sich der Text und je öfter man die Website besucht, desto definierter wird das Ergebnis.

Wie ein Algorithmus

Das Branding, analog und digital, wird dabei von einem modularen Designsystem bestimmt, das als Algorithmus angelegt ist. Der bricht jeden Satz in voneinander getrennte, austauschbare und personalisierte Einzelteile, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verbunden werden können.

Alles in allem soll das Lab42 wie ein High-End Clubhouse wirken in dem digitale Welt und reale Welt aufeinandertreffen und sich vermischen, genauso wie die Studierenden und die Entrepreneurs der Start-ups.

»Mit LAB42 wollen wir die KI und die digitale Innovation in den Niederlanden beschleunigen«, erklärt Pauline Eenhoorn, Leiterin Marketing und Kommunikation Wissenschaftliche Fakultät, Universität Amsterdam. »Alles in diesem Gebäude – von der Architektur bis zur Kommunikation – ist auf den Austausch von Ideen, Wissen und Inspiration ausgerichtet.«

 

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