HEAD: Novak Djokovic vs. Tennis Machine

Im neuen Viralspot des Sportartikelherstellers HEAD setzt der Tennis-Weltranglistenzweite Novak Djokovic ein kunstvolles Perpetuum Mobile in Gang.



Im neuen Viralspot des Sportartikelherstellers HEAD setzt der Tennis-Weltranglistenzweite Novak Djokovic ein kunstvolles Perpetuum Mobile in Gang.

Das ist allerdings genauso wenig ernst zu nehmen wie das Ingenieur-Team Jeff und Lars, das in dem Spot die Kettenreaktion à la Fischli & Weiss entwickelt: Rotierende Tennisschläger, die auf Gestelle samt Glühbirne montiert sind, schlagen dabei in einer riesigen Fabrikhalle Tennisbälle von Schläger zu Schläger. Die Wissenschaftler jubeln, Djokovic ist begeistert – so mancher Zuschauer allerdings weniger. Von “albern” zu “technisch enttäuschend” reichen die Kommentare der online-community. Schließlich hängen die Tennisbälle an Fäden von der Decke hinunter, schwingen lediglich im Kreis und fliegen keineswegs eigenständig von Schläger zu Schläger.

Doch genauso soll es sein. So spielt ein Hauch von Dada in das gestalterische Konzept der Berliner Agentur Aimaq & Stolle hinein, die, wie bereits zuvor, auch diesen Spot für HEAD umgesetzt hat. Sie spielt mit Absurditäten – von der Ausgangsidee der Kettenreaktion über deren pseudo-wissenschaftliche Umsetzung bis zur Verselbständigung des Experiments, da die Bälle plötzlich nicht mehr zu stoppen sind und immer wieder von Schläger zu Schläger fliegen. Ihr erfrischend paradoxes und endloses Kreisen kann unter www.head.com beobachtet werden. Dort findet sich zudem Bonusmaterial mit Interviews mit dem Ingenieur Lars und Tennis-Star Djokovic.

Beim Einstellen ins Netz verfolgten HEAD und Aimaq & Stolle nach eigenen Angaben eine neue Seeding-Strategie. Sie platzierten den Film zunächst auf Tennisportalen und – blogs, um so Key-Influencer im zielgruppengerechten Umfeld anzusprechen und Streuverluste zu minimieren.

Blick der Webcam auf www.head.com auf das Perpetuum Mobile

Die Ingenieure entwickeln die Abfolge der Kettenreaktion


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