Grafiktapete nach Wim Crouwel

Grafisches Wandkleid: Zur Wim Crouwel Retrospektive im Londoner Design Museum erscheint eine Tapete.



Vor allem in den 60ern kam man in den Niederlanden nicht an Wim Crouwel (*1928) vorbei. Er entwarf Poster, Kataloge und Ausstellungen für das Amsterdamer Stedelijk Museum, entwickelte das New Alphabet, gestaltete Briefmarken – und das Telefonbuch.

Sein Designstudio Total kleckerte nicht, weder in puncto Namen noch in puncto Wagemut. Radikal ihre Schriften, international der Erfolg.

Zu der Crouwel-Schau im Londoner Design Museum, die Ende März eröffnet und einmal quer durch das Werk des großartigen Grafikdesigners führt, erscheint eine Tapete, die von der Arbeit Crouwels inspiriert ist – in limitierter Auflage und in Zusammenarbeit mit dem traditioonellen britischen Tapetenhersteller Cole & Son.

Tony Brooks, Co-Kurator der Schau hat sie entwickelt. Das C, das die Tapete bedeckt, steht – natürlich – für Crouwel, ist in einem seiner Fonts gedruckt und zeigt die Leidenschaft für Symetrie und Abstraktion, die sein Werk durchzieht.

Die Tapete ist handgemacht, in den Farbspektren Grau und Türkis erhältlich und das nur während der Ausstellung und im Design Museum selbst oder in dessen Onlineshop. Sie kostet 175£ pro Rolle und wird sicherlich ein Sammlerstück.


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