Die erste Doku über Dieter Rams ist da! Und was für eine!

Heute in Berlin, morgen in Hamburg: Gary Hustwits großartiger Dokumentarfilm über Design-Legende Dieter Rams. Und sie zeigt, wie aktuell Rams Ideen auch in Zeiten von Downsizing und Nachhaltigkeit sind.



Als Gary Hustwit, durch Dokumentationen wie »Helvetica« oder »Objectified« zu einem gefeierten Filmemacher der Designszene geworden, auf Kickstarter 2016 sein Projekt »Rams« vorstellte, gab es kein Halten mehr.

In Rekordzeit war die Produktionssumme von 200.000 Dollar zusammen und das Kapital ging schließlich weit darüber hinaus.

Hatte Gary Hustwit zuvor bereits sein Können bewiesen, auf scheinbar bekannte Dinge mit völlig neuem Blick zu schauen, wiederholt er das in »Rams«.

Begleitet von einem Soundtrack, den Brian Eno schrieb, folgt man dem sonst sehr öffentlichkeitsscheuen Rams in sein Haus in Kronberg im Taunus. Das sei wie ein Blick in Rams’ Kopf, sagt der Filmemacher, lebt von dessen Entwürfen und Philosophie.

Und während man Rams in sein Studio, in den Garten und die Natur folgt, bekommt man einen tiefen Einblick in dessen Prinzip »so wenig Design wie möglich«, in sein Denken und sein Bild von der Welt und auch, warum Rams heute bereut, Designer gewesen zu sein.

Rams’ berühmte zehn Design-Prinzipien übertrug Filmemacher Hustwit auch auf den Film: So wenig Filmemachen wie möglich war sein Mantra. Auch die Struktur des Films einfach zu halten. Betraten sie Rams’ Haus in Kronberg, war das Team minimal, zudem ist die Kamera ruhig und sind die Orte begrenzt.

Heute Abend wird der Film »Rams« in Anwesenheit von Gary Hustwit im Kino Babylon in Berlin gezeigt, morgen im Savoy Kino Hamburg.

Später wird »Rams« bei verschiedenen Streaming-Diensten zu sehen sein.


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