PAGE online

Braucht Clubhouse wirklich ein Makeover?

Ja, findet die Brandingagentur Sherpa Design aus Hamburg und hat für die gehypte App ein Design-Konzept vorgelegt.

So gehypt Clubhouse seit einigen Wochen ist, hat die App auch einige Problem und die liegen sicherlich in ihrer geringen Datensicherheit.

Dass ihr Design aber auch zu den verbesserungswürdigen Features gehört, hätten wir nicht spontan gedacht.

Die Hamburger Brandingagentur Sherpa Design allerdings schon. Und so stellte sie ein kleines Team zusammen, das sich diesem Job zwei Tage lang widmete.

Folgt man den Kreativen von Sherpa, ging es ihnen darum, aus den Formen der Profile auf Clubhouse ein neues prägnanteres Erscheinungsbild abzuleiten.

Dazu haben sie das neue Logo, das gleichzeitig auch das App-Icon ist und durch das Schwarzweißfoto eines lächelnden Musikers, bereits sehr bekannt ist, mit einem weißen Rahmen in Form eines Hauses versehen, das auf einem leuchtend grünen Hintergrund platziert ist.

Es soll die zentralen Elemente der App, Dialog, Sendung, Kommunikation, vereinen, schnell widererkennbar sein und dient gleichzeitig als Grundlange für das weitere Designsystem, das darauf aufgebaut ist.

Klarer aber auch interessanter?

Gleichzeitig ist das Interface schlichter und übersichtlicher und soll eine klare und prägnante Typografie zum Diskurs aufrufen.

Den Problemen im Bereich Zugänglichkeit und Datenschutz ist Sherpa sich bewusst, aber auch dem Potential der App »einen Teilbereich der Social Media Landschaft von LinkedIn & Twitter zu verändern«.

Ihr Konzept sehen sie keineswegs als finale Version, sondern eher als Inspiration und Diskussion für ein mögliches Designsystem.

Also was meint ihr? Wie gefallen euch die Farben? Sind sie so neu und frisch wie die App selbst oder haben sie einen Hauch von Versicherungsbroschüre?

Was haltet ihr von einem so schlichten Design versus des prallen Austauschs, der auf Clubhouse im besten Fall stattfindet?

Und wie gefällt euch diese cleane Version gegenüber dem etwas chaotischen Design des Originals, das aber auch für die Improvisation steht?

Produkt: PAGE Digital 12.2014
PAGE Digital 12.2014
Tipps und Inspirationen fürs Self-Marketing, wie Kreative die richtigen Farben finden, gelungene Umsetzungen von Single-Page-Websites, der Editorial Designer...

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren