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Besonderes Gedenken zum Mauerfall: Scholz & Friends für toom Baumarkt

Der Bogen ist weit gespannt, aber eindrücklich: Zum 37. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November erinnert Scholz & Friends für die Baumarktkette toom an den Fluchthelfer Achim Neumann – und daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist.

Bereits 2025 hat die Agentur Scholz & Friends für die Baumarktkette toom diesen weiten Bogen gespannt:

Begleitet von dem Claim »Respekt, wer’s selber macht« hat sie die heute 81-jährige Menschenrechtsaktivistin Irmela Mensah-Schramm geehrt.

Seit vielen Jahrzehnten entfernt die ehemalige Heilpädagogin rassistische, antisemitische und rechtsextreme Propaganda von Hauswänden, Ampelmasten, Säulen und allen anderen Orten im öffentlichen Raum.

Mit Bezug auf die Werkzeuge und das DIY wurde das zu dem Spot »Irmela vs. Nazis«, der ihre Haltung würdigte und sich gleichzeitig gegen Rechtsextremismus positionierte.

Fluchthelfer mit Spaten

Jetzt geht es um »Spaten statt Worte«. Zum 37. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November erinnern die Kreativen an Achim Neumann, der vier Monate nach dem Mauerbau aus der DDR flüchtete und anschließend zu einer Gruppe junger Leute gehörte, die unter der Mauer hindurch gleich mehrere Fluchttunnel gruben.

Und das von April bis Oktober unter einer Bäckerei in der Bernauer Straße in Berlin Mitte, wo schließlich 57 Menschen aus dem Osten in den Westen fliehen konnten, später folgten durch andere Tunnel 32 weitere Personen.

Unter ihnen auch Neumanns große Liebe und spätere Frau Christa.

Das alles ist in »Berlin, 1964: Der Tunnel« in dramatischen und emotionalen Szenen und mit Schauspieler:innen nachgestellt.

Die Kreativen betonen, dass es in dem Spot über das Symbol des Spatens und des Claims »Respekt, wer’s selber macht« hinaus um weit mehr als Handwerk und das Selbermachen geht, und unterstreichen die gesellschaftliche Dimension der Kampagne.

Erinnerung hochaktuell

»Während der vorweihnachtliche Trubel beginnt, setzen wir ein Zeichen für Freiheit und Demokratie«, sagt Elisabeth Jansen, Head of Marketing Strategy & Media bei toom Baumarkt. »Die Geschichte von Herrn Neumann zeigt: Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht Menschen, die Mut beweisen und Haltung zeigen.«

Damit ist man weit über die Erinnerung an den 9. November hinaus ganz im Jetzt angekommen. Und auch wenn das ein weiter Weg von einer Baumarktkette zu der heutigen politischen Situation ist, ist es ein eindrücklicher.

Erst recht, wenn der heute 87-jährige Achim Neumann, der später als Tiefbauspezialist auch an der Planung des Eurotunnels beteiligt war, am Ende mit dem Spaten in der Hand an der Bernauer Straße steht, wo er einst mithalf, die Tunnel zu graben und wo heute eine Gedenkstätte ist.

Am 9. November feiert die Kampagne Premiere und ist auf toom.de, YouTube, TikTok, Instagram und in vielen weiteren Onlinevideo-Formaten zu sehen.

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