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Die Zusammenarbeit der Zukunft – virtuelle Teams effizient managen

Das Arbeiten in virtuellen Teams findet in Agenturen immer mehr Anwendung. Ein regelmäßiger und offener Austausch ist hierbei essentiell.



Nicht nur Networks versuchen Standort übergreifend zu kollaborieren, sondern auch kleine und mittelständische Agenturen arbeiten temporär oder dauerhaft mit Mitarbeitern, die aus der Ferne zugeschaltet werden.
Die Abstimmung unter den Teammitgliedern bedingt erfahrene und interkulturell sensible Teamleader, die diese spezielle Art des Informationsaustausches und Kooperation in folgenden Bereichen sensibel managed:

Sprache und Kultur
Oft wird unterschätzt, dass Hamburger und Münchner zwar der deutschen Sprache mächtig sind, jedoch auch innerhalb Deutschlands unterschiedliche Wahrnehmungen und Klischees die Verhaltensinterpretationen mitbestimmen. Erst recht beherrschen im internationalen Kontext sprachliche und kulturelle Färbung die Interpretation des Gegenübers. Das gelebte Werte- und Normenkonstrukt legt sich wie ein Raster über eigene Handlungen und prägt maßgeblich die Einstellung zu Teammitgliedern. Grundsätzlich kann man sagen, dass je größer der kulturelle Unterschied ist, desto sensibler müssen potenzielle kulturelle Differenzen ausgesteuert werden.

Personalentscheidungen
Never change a running system – das gilt in gewissen Maße auch für virtuelle Teamarbeit in Punkto Besetzung. Die Wahrscheinlichkeit für eine produktive, kreative und/oder erfolgreiche Arbeit erhöht sich, wenn sich Mitarbeiter »kennen« bzw. bereits miteinander gearbeitet haben. Andererseits bringen neue Kollegen frischen Wind und einen Perspektivenwechsel mit, der als stimulierend empfunden wird. Zudem bestimmen spezifische Projektbriefings die Team-Zusammensetzung, sodass ein Set-up auch auf Basis der geforderten Skills zusammengestellt wird. In diesem Spannungsfeld gilt es die richtige Balance zu finden, ohne auf Shared Learnings vergangener Projekte zu verzichten.

Kommunikation
Missverständnisse sind eine der häufigsten Gründe, warum Teamarbeit als ineffizient betrachtet wird. Virtuelle Zusammenarbeit macht es noch schlimmer, wenn der nonverbale Kontext durch die verwendeten Kommunikationskanäle verloren geht. Besonders zu Beginn empfehlen Arbeitspsychologen persönliche Treffen und Kennenlernen, um ein zwischenmenschliches Vertrauen aufzubauen. Ein aufgabenbasiertes Vertrauen wird vorrangig durch hilfsbereites / kollegiales Verhalten, Verlässlichkeit und qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse genährt.

Entscheidungen
Zu den fundamentalen Entscheidungen gehören auch detaillierte Projektplanungen und die darin enthaltenden Milestones. Damit einher geht die Frage, wer die Berechtigung hat Entscheidungen zu treffen. Hierzu gibt es verschiedene Sichtweisen, die sich aus dem gewählten Machtverständnis innerhalb des Teams ableiten lassen, unter anderem die Legitimationsmacht, Expertenmacht, Informationsmacht, kollektive Intelligenz und Heterarchie. Welche Art der Entscheidungsfindung Sie und Ihr Team präferieren, hängt vornehmlich von der Unternehmenskultur, der Aufgabenstellung und der Zusammensetzung der Teammitglieder ab. Sollte sich das Führungsverständnis situativ bedingt ändern, ist wiederum eine offene und umfangreiche Kommunikation essentiell für eine erfolgreiche Umsetzung.

Die beschriebenen Herausforderungen sollen Sie bei der Steuerung Ihrer virtuellen Teams sensibilisieren, die richtige Klaviatur anzustimmen, um Konflikte zu vermeiden und eine hohe Arbeitszufriedenheit zu erschaffen. Bei weiteren Fragen oder Tipps zum Arbeiten mit virtuellen Teams, wenden Sie sich bitte an das Troi Consulting-Team unter beratung@troi.de.


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