Wunderkammer No Name Design

Heute Tumblr früher Wunderkammer: Franco Clivio hat einen Blick für fulminante Fundstücke mit jeder Menge Inspiration.



Der Gestalter Franco Clivio sagt von sich, dass er Gegenstände sammelt seit er Hosentaschen hat. Beile, Tee-Eier, Winkel, Stifte, Scheren, Brillen, Klappmesser – die Liste lässt sich noch lange lange fortführen.

Es sind allesamt anonym gestaltete Gegenstände, die sich durch Raffinesse und Qualität auszeichnen und – geht man nach Clivio – oft auch besser sind als namhafte Produkte. Vor allem aber sind sie Quelle der Inspiration, Anregung, Ideengeber. Wie ein Flohmarktfundstück, das ausschlaggebend für Clivios wohl berühmtestes Objekt, dem Lamy Modell 289 pico war.

Eine wahre Wunderkammer, die Clivio nach verschiedenen Gestaltungskriterien geordnet hat – und aus der 900 Objekte jetzt im Gewerbemuseum Winterthur zu sehen sind.

Fasziniert von der Funktionalität, dem reibungslosen Ablauf, der Raffinesse, Ergonomie und Geschmeidigkeit, wird in 40 bewegten Fotosequenzen gezeigt, wie die Gegenstände funktionieren. Dazu gibt es ein neues Filmporträt Clivios, einen Plakat-Sonderdruck »Verborgene Gestaltung« – und den Gestalter selbst.

Zum Internationalen Museumstag am 12. Mai wird er von 13.00 – 17.00 Uhr vor Ort sein und gemeinsam mit ihm kann man die Gegenstände ausprobieren.

No Name Design: Die Wunderkammer von Franco Clivio, Gewerbemuseum Winterthur, 5. Mai – 6. Oktober 2013, Eröffnung 4. Mai, 16.00 Uhr

Alle Abb.: Ausschnitt aus dem Plakat-Sonderdruck zur Ausstellung, © Franco Clivio, Foto: Hans Hansen


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