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Wo hört Kunst auf und fängt Design an?

Eine neue, raffiniert gestaltete Online-Plattform will eine Diskussion über Kunst und Design anstoßen.

Grafikdesign und Kunst Online-Plattform MAk

Normalerweise geht es beim Grafikdesign ums Zeigen und Sehen, erst recht bei einer Ausstellungsstätte wie dem Frankfurter Museum Angewandte Kunst. Angesichts der in nahezu allen Lebensbereichen wachsenden Bedeutung von Grafikdesign, reicht das nicht mehr – so die Grundidee von https://grafikdesigndenkensprechen.com.

Die Plattform steht im Mittelpunkt eines dreijährigen Projekts, das eine theoretische Diskussion über Grafikdesign im Kontext von freier und angewandter Kunst in Gang bringen will. Initiatorinnen sind Eva Linhart, die am Museum die Abteilung (mit dem etwas altertümlich anmutenden Namen) Grafik und Buchkunst leitet, sowie Grafikdesignerin Sandra Doeller, die schon lange immer wieder mit dem MAK zusammenarbeitet.

Ebenfalls mit im Boot ist das Hamburger Designstudio Liebermann Kiepe Reddemann, das eine raffinierte kleine Website in Form eines Archivs bzw. Zettelkastens organisierte. Man achte insbesondere auf den sich beim Scrollen horizontal ständig neu ausrichtenden Zeilenfall!

Im ersten Jahr 2021 gehen monatlich neue Texte online, die in den Themenkreis einführen. In der zweiten Phase soll ab 2022 die Website medial erweitert werden, wobei Theoretiker:innen und Praktiker:innen verschiedener Disziplinen zu Wort kommen. Die Auswertung erfolgt dann im Dezember 2023.

 

Die Website für das MAK-Projekt wartet mit überraschenden gestalterischen Feinheiten auf – und die Inhalte lassen sich schön ausdrucken …

 

 

Produkt: PAGE 8.2019
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Visual Trend 3D: Looks & Tools ++ Nouveau Spirituality ++ AR/VR im Museum ++ Design partizipativ ++ Step by Step: 3D-Design in Cinema 4D ++ Making-of: Blindprägung ++ Schriften erstellen mit Fontself ++ Geld verdienen mit Kunst ++ Frauen im Typedesign ++ Kundenmanagement

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hallo,
    ganz ehrlich von Frau Doeller hätte ich ne bessere Typografie erwartet. Und nicht dieser neumodische Rotz, der sich Typografie schimpft, aber nicht mehr damit zu tun hat, als ich hab da mal was in Word ausgewählt.

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