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Simpill: App statt Beipackzettel

Beipackzettel von Medikamenten sind oft unverständlich und können zu gefährlichen Missverständnissen führen. Mit der App Simpill liefern zwei Bachelor-Absolventinnen eine gute Alternative.

Allein in Deutschland sterben 25.000 Menschen jährlich an den Folgen falsch kombinierter Arzneien, schreiben Michelle Dipp und Vanessa Friesen in ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Kommunikationsgestaltung an der HfG Schwäbisch-Gmünd.

Mit ihrem Konzept wollen sie Abhilfe schaffen: Simpill ist ein digitaler Medikamenten-Assistent, der nicht nur an die Einnahme von Tabletten erinnert, sondern auch einen personalisierten Beipackzettel sowie einen Verträglichkeits-Check bietet.

Die Anwendung zeigt dem User jeweils nur die für ihn relevanten Informationen an, die sich aus seinen persönlichen Angaben zu Krankheitsgeschichte, Allergien und Medikamenten ergeben. Der Patient kann sämtliche Angaben selbst verwalten und aktualisieren – und bei Bedarf per Website-Link oder PDF an den Arzt weiterleiten.

So könnte der fehleranfällige Teil der medikamentösen Versorgung vereinfacht, Klarheit geschaffen und das Gesundheitsbewusstsein gestärkt werden. Medikamenteneinnahme ganz »simpill« eben.

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 Michelle Dipp (rechts) und Vanessa Friesen entwarfen neben App und Website auch Printprodukte, wie Flyer, Visitenkarten und Jutebeutel.
Produkt: eDossier: »UX-Projekte scribbeln Step by Step«
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