PAGE Portfolio des Monats: 10 Fragen an Agnieszka Kruczek

Auf PAGE Online haben Kreative die Möglichkeit, ein Portfolio anzulegen. Alle vier Wochen kürt die Redaktion das »Portfolio des Monats« und stellt es in der Printausgabe vor. Die Arbeiten sprechen für sich! Wir stellen die Gestalter dahinter vor.



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In einem bunten Materialmix collagiert die freischaffende Regisseurin Agnieszka Kruczek Landschaften und Charaktere, die sowohl Detailliebe als auch das richtige Gespür für Farbe und Form erkennen lassen. Ihr Repertoire ist vielfältig: Neben Buchtrailern und Musikvideos produziert Kruczek auch Imagefilme, etwa zum 60. Jahrestag der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.


Portfolio des Monats (PAGE 05.2011)

10 Fragen an Agnieszka Kruczek (www.studio-liz.com)

1. Ich bin Flasher, Illustrator, Typedesigner: … weil es mir in den Fingern kribbelt.

2. Design bedeutet für mich: Kommunikation in Komposition, eine Art sich auszudrücken … Design muss nicht immer funktional und zielgerichtet sein.


3. Die größte Herausforderung in meinem Job: Nicht nur Auftragsarbeiten machen, sondern auch Augen und Ohren aufhalten und sich die Zeit nehmen, an eigenen Sachen zu arbeiten.

4. Meine größte Inspirationsquelle: Interessante Orte, die mich berühren. Orte, die Geschichten erzählen, weil an ihnen die  Spuren der Zeit haften.

5. Mein bestes Projekt bisher: Mein erster Animationsfilm. Während der Arbeit dachte ich, eine ganz neue visuelle Herangehensweise gefunden zu haben. Als ich ihn dann auf einem Festival im Programm sah, wurde mir klar, dass ein paar andere auch schon auf die idee gekommen waren:) … macht nix, war trotzdem schön!

6. Meine liebste iPhone/iPad-App: iPhone-Tröte

7. Mein wichtigstes Buch: Mein erstes Buch war Pippi Langstrumpf und seitdem gibt es viele wichtige Bücher: Jürgen Todenhöfers »Warum tötest du, Zaid?« war in letzter zeit das inhaltlich Eindrucksvollste und »Die Eleganz des Igels« von Muriel Barbery habe ich sehr gern gelesen. Ansonsten mag ich Doris Lessing und Toni Morrison sehr. Beide haben eine fantastische Erzählsprache …


8. Meine größten Helden: Hilfsbereite Menschen, die sinnvolles tun.

9. Mein spannendstes Event der letzten Zeit: Die Olafur Eliasson Ausstellung im Martin-Gropius-Bau im letzten Jahr war toll. Kunst für die Sinne, die Spaß macht, bei der man nicht nur passiver Rezipient ist. Kunst zum Mitmachen und Erleben, sehr lebendig …

10. Berufsanfängern würde ich auf den Weg mitgeben: Lasst euch den Spaß nicht verderben und habt Mut, auch mal gegen den Strom zu schwimmen!


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