Dieses Portal verbindet Freelancer und Auftraggeber anhand ihrer Persönlichkeit

Projekte laufen besser, wenn die Beteiligten auf einer Wellenlänge sind. Eine neue Plattform setzt deswegen auf Persönlichkeits-Matching. Wie das funktioniert, erzählt die Gründerin im Interview.



Matchworking Persönlichkeits-Matching für Freelancer und Auftraggeber
Alexandra Brückner aus Fürth hat Matchworking gegründet. Von März bis September lief die geschlossene Beta-Phase, seit Kurzem ist Matchworking offiziell am Start.

In letzter Zeit entstanden einige neue Plattformen und Apps, die Freelancer und Auftraggeber verknüpfen (hier stellen wir die App Smartjobr vor). Seit Ende September mischt Matchworking mit. Bei der Plattform für die Kreativ- und Marketingbranche steht im Vordergrund, ob Kunde und Freelancer wirklich zusammen passen. Bevor gematcht wird, füllen beide daher erst mal einen ausführlichen Fragebogen aus. Wie genau Matchworking funktioniert, erzählt uns die Gründerin Alexandra Brückner, die zuvor viele Jahre in Agenturen als Grafikdesignerin und Projektmanagerin gearbeitet hat.

Was unterscheidet Matchworking von anderen Freelancer-Plattformen?
Alexandra Brückner: Für uns liegt der Fokus auf dem Persönlichkeits-Matching. Zwischenmenschliche Faktoren spielen schließlich bei der Projektarbeit eine große Rolle. Andere Portale sind oft nur auf die schnelle Vermittlung von möglichst günstigen Freelancern ausgerichtet. Uns ist wichtig, dass die Projektbeteiligten wirklich zusammenpassen. Ist man auf einer Wellenlänge, werden Einstiegshürden vermindert und die Projektarbeit macht wieder Spaß. Zudem müssen Auftraggeber bei uns nicht suchen, sondern lassen finden – mithilfe des Matchings und eines Briefings.

Wie genau werden Freelancer mit Auftraggebern gematcht?
Beide Parteien füllen detaillierte Fragebogen aus, die wir anhand tiefenpsychologischer Methoden konzipiert haben. Freelancer beantworten Fragen zu ihrem Stil, ihrer Arbeitsweise und Persönlichkeit: Möchten sie viel mit dem Auftraggeber in Kontakt sein? Sind sie Zuhörer oder Redner, Kopf- oder Bauchmensch? Auftraggebern stellen wir etliche Fragen zum Projekt. Auch sie geben an, was ihnen bei der Zusammenarbeit wichtig ist. Die Ergebnisse fließen in unseren Algorithmus ein, der Freelancern dann nur die Projekte von Kunden vorschlägt, die zu ihnen passen. Anhand des Briefings entscheiden sie, ob sie den Auftrag annehmen.

Job-Vermittlung für Freelancer
Das Matchworking-Team.

Briefings spielen also eine entscheidende Rolle bei Matchworking. Wie kommt’s?
Ein Projekt steht erst auf einer soliden Basis, wenn alle relevanten Faktoren für beide Parteien geklärt sind. Und diese passen eben nicht ein Freitextfeld mit drei Zeilen. Zudem zeigen Auftraggeber, die sich Zeit für ein detailliertes Briefing nehmen, dass sie den Freelancer und dessen Arbeit wertschätzen.

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