Der große BDG-Gehaltsreport: So wenig verdienen Designer

 

 

Schlechte Gehälter und Arbeitsbedingungen in der Kreativbranche sind nicht neu. Immer wieder monieren Gestalter, dass ihr Tun nicht gut genug entlohnt wird (siehe z.B. Johannes Erlers Reaktion auf einen entsprechenden Artikel im Stern von vor einem

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Schlechte Gehälter und Arbeitsbedingungen in der Kreativbranche sind nicht neu. Immer wieder monieren Gestalter, dass ihr Tun nicht gut genug entlohnt wird

(siehe z. B. Johannes Erlers Reaktion auf einen entsprechenden Artikel im Stern von vor einem Jahr). Eine aktuelle Umfrage des Berufsverbands der Deutschen Kommunikationsdesigner BDG, dessen Ergebnisse PAGE  vorliegen, bestätigt die Ebbe in Designers Sparstrumpf.

 

»Wir sind positiv überrascht über die rege Teilnahme und die große Datenbasis, mit der wir arbeiten können«, freut sich zwar Christian Büning, der die Umfrage leitete. Gleichzeitig räumt er ein, dass er auch gerne über bessere Arbeitsbedingungen seiner Kollegen und Kolleginnen überrascht gewesen wäre. Von den insgesamt 932 Teilnehmern, die meisten von ihnen in Vollzeit angestellt, verdienen drei Viertel unter 3000 Euro und fast ein Drittel sogar unter 2100 Euro brutto im Monat.

 

Christian Büning bezeichnet es zwar als beruhigend, dass nur knapp 13 Prozent der Befragten unter der 1.500 Euro-Marke liegen. Das Feld am oberen Ende der Skala ist jedoch noch dünner. Nur gut 10 Prozent verdienen monatlich mehr als 3600 Euro brutto, weiter oben sind die prozentualen Anteile einstellig. Die vorgeschlagenen Gehaltsstufen ab 5400 Euro kreuzte überhaupt niemand mehr an (siehe Grafik). Auch 13., 14. oder gar 15. Monatsgehälter, wie sie in anderen Branchen teils üblich sind, gibt es für Gestalter selten. 14 Prozent erhalten ein zusätzliches Gehalt, die Zahlen darüber sind verschwindend gering.

 

Auch weitere Leistungen wie die Abrechnung von Überstunden oder gängige soziale Leistungen sind in Agenturen offensichtlich nicht üblich.

 

Alle Hintergründe zum großen BDG-Gehaltsreport lesen Sie in PAGE 03.2011, die am 2. Februar am Kiosk ist.


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