ADC verpasst sich Strukturreform

Der Art Directors Club Deutschland hat am Samstag auf seiner Mitgliederversammlung eine Struktur beschlossen.



Maßgebliche Veränderung ist die Umwandlung des 12-köpfigen Vorstands in ein Präsidium. Damit will der Verein seine demokratoschen Strukturen stärken. Zudem wird ein hauptamtlicher geschäftsführender Vorstand installiert, der vom Präsidium für zunächst drei Jahre bestellt wird. Ab 1. November nimmt diese Position Stefan Preussler ein. Der Diplom-Kaufmann war 14 Jahre in unterschiedlichen Positionen bei RMS Radio Marketing Service tätig, zuletzt als Verkaufsdirektor. Mit Finanzen dürfte er sich demnach auskennen.

Die Umstrukturierung war unter anderem notwendig, da Susann Schronen, langjährige Geschäftsführerin des ADC, Mitte Juli ihr Amt abgelegt hatte. Als Grund nannte der Verein damals unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung des ADC-Büros. Die Geschäfte hatten in der Zwischenzeit ADC-Schatzmeister Lutz Nebelin und Vorstandssprecher Jochen Rädeker, der jetzt Sprecher des Präsidiums ist, geführt.

Nach Branchengerüchten über die desolaten Finanzen des Vereins, konnte der Verein seinen Mitgliedern immerhin von einem positiven Jahresabschluss 2010/11 berichten. Auch beim Einreichungsprozedere will der ADC Hand anlegen, es soll wesentlich vereinfacht werden. Im September hatte der Verein dazu einen Workshop mit Experten veranstaltet.

Das ADC-Präsidium, bestehend aus Sprecher, Fachbereichsvorständen und Sektionsvorständen (siehe Foto oben), wird Ende 2012 turnusgemäß neu gewählt. Das nächste Kreativfestival samt Awards-Show findet vom 9. bis 13. Mai in Frankfurt am Main statt.


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