Urbane Räume in der Fotografie

Was erzählen Orte? 30 Studierende der Hochschule Hannover zeigen es.



Was erzählen Orte? 30 Studierende der Hochschule Hannover zeigen es.



Wie wandeln urbane Räume sich? Und wovon erzählen sie? Wie zeigt sich an ihnen das spezifische der jeweiligen Kultur? Und die Bedingtheiten des Lebens? Das waren einige der Fragen mit denen sich 30 Fotografie-Studenten des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover auseinandersetzten.

Um sie zu beantworten zogen sie in unterschiedliche Richtungen aus. Hannes Jung zum Beispiel in das Bankenviertel nach Frankfurt am Main, wo er in schwarzweiß eine Welt voller glänzender Oberflächen, Licht, Schatten und schönem Schein einfing. Jakob von Siebenthal hingegen schaute sich in der unablässig wachsenden Megacity Istanbul um und Henner Rosenkranz fuhr an die polnische Ostküste, die einst vor Touristen und Hoffnung blühte, die sich allerdings nicht erfüllt hat. Lukas Berger wiederum verschlug es ganz bis nach Pakistan wo die urbane Struktur eine ganz andere ist und auch eine ganz andere Auffassung von Raum herrscht.

Dass urbane Orte jedoch nicht zwangsläufig nach Außen gerichtet sein müssen zeigen Marius Maasewerd und Felix Schledding, die sich unter anderem mit Innenwelten beschäftigten, während Lisa Morgenstern in ihren »Kiezen« in Hinterhöfe schaute und an spezifische Plätze.

Die Arbeiten sind im Rahmen des Hamburger ArchitekturSommers und unter dem Titel »Urbane Räume in der Fotografie« bis zum 24. Juli in der kulturreich Galerie in Hamburg zu sehen. Die Eröffnung ist heute, am 29. Juni ab 19 Uhr.


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