Sowas gab’s noch nie: eine Briefmarke für sexuelle Diversität

Wäre ein Briefmarkendesign wie dieses von Illustrator Luigi Olivadoti auch in Deutschland denkbar?



Briefmarken in Deutschland kommen nach wie vor ziemlich bieder daher. Dabei geht es auch anders, wie vor allem die Briten beweisen. Gerade jüngst erst haben wir eine Reihe von Sonderbriefmarken vorgestellt, die sich äusserst kuriosen regionalen Wettbewerben widmen, wild illustriert von Jonny Hannah. Bei uns ist Vergleichbares nur selten zu sehen, so gestaltete etwa Henning Wagenbreth 2008 bis 2011 einige witzige Marken.

Die Schweizer haben nun erstmal eine Benchmark gesetzt, die so schnell wohl nicht zu übertreffen sein wird: Eine Briefmarke für sexuelle Diversität. Sie erscheint sowohl in der Schweiz als auch in Liechtenstein, wo Illustrator Luigi Olivadoti herkommt.

Für sein Heimatland Liechtenstein hatte er letztes Jahr schon einige Sonderbriefmarken zum Thema »Musik zum Tanzen« illustriert (zu sehen in diesem Artikel über Schweizer Illustratoren, bitte herunterscrollen).

Luigi Olivadoti hatte mit seinen Buntstiftzeichnungen einen Wettbewerb verschiedener Illustratoren aus der Schweiz und Liechtenstein gewonnen, der fürs Design der Marke ausgeschrieben war.

Auf seinem Instagram-Account sind andere, gewagtere Ideen für das Projekt zu sehen, die wir hier ebenfalls zeigen. Außerdem präsentiert er als »Bonus« einen nicht realisierten Entwurf für eine der kulturellen Diversität gewidmeten Marke.

 

 

 

Erste Entwürfe …

 

Parallel gab es einen ebenfalls länderübergreifenden Wettbewerb zum Thema gesellschaftliche Diversität. Hier machte Samuel Jordi aus Winterthur das Rennen. Sein Sujet nennt er »Gesellschaftspuzzle«, bei dem verschiedene Lebenssituationen wie Puzzleteile im sozialen Miteinander zusammenspielen.

 

 


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